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Landtagswahlen im Osten : Für die FDP kann es nur bergauf gehen

Sachsens FDP-Spitzenkandidat Holger Zastrow beim Wahlkampf in Delitzsch. Bild: dpa

Bei den vergangenen Wahlen ist die FDP aus den Parlamenten in Brandenburg und Sachsen geflogen. Am 1. September will sie dort wieder einziehen – doch das Vorhaben steht auf der Kippe.

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          Ein Freitagabend im August, halb acht Uhr abends, nur 60 Besucher sind gekommen. Im Kulturbahnhof in Frankfurt (Oder) ist Christian Lindner zu hören, der die geringe Teilnehmerzahl gleich zu einem Erfolg umdeutet. Wenn sich zu diesem „unglücklichsten Zeitpunkt“ der Woche so viele in der Halle auf einem brachliegenden Bahngelände versammelt hätten, dann sei das „ein Signal“. So richtig laut haben die Brandenburger es allerdings noch nicht gehört. Laut den Umfragen steht die FDP in Brandenburg bei fünf Prozent, ihr Einzug in den Landtag bei den bevorstehenden Wahlen ist nicht sicher.

          Markus Wehner
          Politischer Korrespondent in Berlin.
          Stefan Locke
          Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.

          Doch im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren ist es ein deutlicher Aufschwung. Damals hatte die FDP den Wahlkampf mit dem provokanten Slogan „Keine Sau braucht die FDP“ begonnen – der Wähler nahm das ernst, die Partei stellte in Brandenburg mit 1,5 Prozent einen Minusrekord auf. Der damalige Spitzenkandidat Andreas Büttner trat im Herbst 2015 aus der FDP aus und sogleich bei der Linkspartei ein – im Oktober vorigen Jahres wurde er Staatssekretär im Potsdamer Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit.

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