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Steuer, Rente, Dexit : Die Wirtschaftspläne der AfD

Ein Helfer trägt ein AfD-Wahlplakat zu einer Wahlkampfveranstaltung der Partei im sächsischen Spitzkunnersdorf. Bild: dpa

Wofür steht der größte Gewinner aus den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg eigentlich? Und wie viel kosten die Versprechen?

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          In der Steuerpolitik zeigt sich die AfD ausgesprochen großzügig: So verspricht sie, die Mehrwertsteuer gleich um 7 Prozentpunkte zu senken. Allein das würde Bund, Länder und Gemeinden nach einer Faustformel des Finanzministeriums gut 80 Milliarden Euro kosten. Die Erbschaftsteuer will die AfD ganz abschaffen, 6 Milliarden entgingen damit den Ländern.

          Manfred Schäfers
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Den Grundfreibetrag (9400 Euro im kommenden Jahr) will sie dem pfändungsfreien Einkommen (1178 Euro je Monat oder 14.136 Euro über das Jahr) angleichen. Je nach Ausgestaltung kostet eine Erhöhung um 100 Euro den Fiskus zwischen 600 bis 800 Millionen Euro. Damit kommt man somit in eine Größenordnung von 30 Milliarden Euro. Außerdem will die AfD das Ehegattensplittung durch ein „sozial gerechtes“ Familiensplittung ergänzen und die Einkommensteuer so gestalten, dass Gering- und Durchschnittsverdiener entlastet werden.

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