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Ilse Aigner: selbstbewusst, ehrgeizig und zielstrebig

Ilse Aigner : Die Ehrgeizige

Bisher hat Ilse Aigner eine Linie vertreten, die zum vermeintlich Fortschrittlichsten und Liberalsten in der CSU gehört. Die neue Bundeslandwirtschaftsministerin könnte das Erscheinungsbild der Partei auf Bundesebene radikal verändern.

Griechenland : Der Bedarf an Wunderheilern ist gedeckt

Vor vier Jahren hielt Griechenland Europa und die Finanzwelt in Atem. Viele glaubten den Versprechungen von Tsipras und Varoufakis, die Schuldenkrise ließe sich einfach wegzaubern. Heute setzen nur noch wenige auf politische Illusionskünstler.

Trumps Ausfälle : Rassist? Hetzer!

Trumps Anhänger lieben es, wenn er vulgär und beleidigend wird. Das nennt man Mobilisierung. Da spielt es fast keine Rolle, ob er ein Rassist ist oder nicht. Dem Land dient das in keinem Fall.

Neue EU-Kommission : Kleingeister sind fehl am Platz

Die Europäer müssen endlich den Übergang vom Objekt zum Subjekt der internationalen Politik schaffen. Jetzt müssen Kommission, Parlament und Mitgliedstaaten die großen Fragen endlich anpacken.

AKK zieht ins Kabinett ein : Sie musste springen

Annegret Kramp-Karrenbauer hat es bislang vermieden, den Weg zur Kanzlerkandidatur über das Bundeskabinett zu gehen. Woher kommt der Sinneswandel?

Gesundheitspolitik : Ein typischer Spahn

Man kann von seinen Vorstößen halten, was man will. Aber als Gesundheitsminister hat Jens Spahn es geschafft, dass das Land über seine Politik spricht.

Kramp-Karrenbauer kommt : Zumutung oder Chance für die Bundeswehr?

An die Spitze der Streitkräfte tritt eine Frau, die in den vergangenen Monaten Schneid bewiesen hat, die zu überraschenden Attacken ebenso in der Lage ist wie zum beharrlichem Verfolgen ihrer Ziele.

Wahl von der Leyens : Eine pragmatische Lösung

Das Europäische Parlament ist über seinen Schatten gesprungen und vermeidet mit der Wahl von der Leyens den Machtkampf mit dem Europäischen Rat. Der Erfolg der CDU-Politikerin sichert auch das Überleben der großen Koalition – fürs Erste.

CSU-Sonderparteitag : Hin zu Gott und den Menschen

Selbstsäkularisierung als Läuterung: Mit ihrem neuen Vorsitzenden Horst Seehofer will sich die CSU klein machen, um wieder groß zu werden. Zuhören statt Reden - so lautet die neue Parole.
Die bayerische FDP-Vorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Generalsektretär Martin Zeil am Sonntag auf dem Sonderparteitag in Ingolstadt

Sonderparteitag der FDP : Weg frei für Schwarz-gelb in Bayern

Einem schwarz-gelben Regierungsbündnis in München steht nichts mehr entgegen. Nach der CSU hat auch die FDP auf einem Sonderparteitag in Ingolstadt dem Koalitionsvertrag zugestimmt. Der „Absolutismus“ in Bayern sei nun zu Ende, heißt es bei den Liberalen.

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  • CSU-Sonderparteitag : Einen BMW bestellt, einen Audi bekommen

    Der CSU-Sonderparteitag hat Horst Seehofer zwar erwartungsgemäß zum Vorsitzenden gewählt. Doch vorher musste er sich herbe Kritik der Basis anhören: „Wir haben einen Ministerpräsidenten Dr. Günther Beckstein gewählt. Von einem Horst Seehofer war nie die Rede.“
  • Bayern : Koalition zwischen CSU und FDP steht

    CSU und FDP haben sich auf die Bildung einer Koalition in Bayern geeinigt. Damit kann Horst Seehofer wie geplant am Montag zum Ministerpräsidenten gewählt werden. Die Liberalen sollen in der Regierung den Wirtschafts- und den Wissenschaftsminister stellen.
  • Horst Seehofer ist in der Krise der Bayern LB wohl zu schnell vorgeprescht

    CSU : Das Uhrwerk der Macht hakt

    Die Krise der Bayern LB verdeutlicht auch die Machtverschiebungen innerhalb der CSU: Horst Seehofer wollte im Personalstreit um die Landesbank seine neue Autorität demonstrieren. Doch er bekam Grenzen aufgezeigt.
  • Seehofer will Rauchverbot lockern : Qualm statt Querelen bei der CSU?

    Um Horst Seehofer ein Simonis-Schicksal zu ersparen, bringen einige CSU-Taktiker eine Dreierkoalition der bürgerlichen Parteien ins Gespräch. Der designierte Ministerpräsident macht FDP und Freien Wählern schon Zugeständnisse beim Nichtraucherschutz in Bayern.
  • Union : Die CDU eint die CSU

    Erbschaftsteuer, Umweltrecht, Föderalismusreform - überall sehen die Berliner CSU-Politiker Fronten, die im Zweifel auch gegen die Schwesterpartei CDU zu ziehen wären. Doch in der Landesgruppe gärt es. Viele Jüngere hoffen auf Führungsämter.
  • Bayern : Kleiner Dämpfer für Seehofer

    Die CSU-Landtagsfraktion hat Horst Seehofer wie erwartet für das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten nominiert. Der Bundesagrarminister erhielt 76 von insgesamt 86 Stimmen. Die Abgeordneten bestätigten zudem Fraktionschef Georg Schmid in seinem Amt.
  • Wird Horst Seehofer künftig „kraftvoll für die CSU und den Freistaat sprechen”

    CSU stellt sich auf Seehofer ein : „Die stärkste Besetzung“

    Die CSU bereitet sich darauf vor, dass Horst Seehofer den Parteivorsitz und das Amt des Ministerpräsidenten in Bayern übernimmt. Goppel und Herrmann zögen vermutlich ihre Bewerbungen zurück. Indes verwahren sich CSU-Politiker gegen „Muskelspielereien“ der CDU.
  • Macht er das Rennen um das Ministerpräsidentenamt? Joachim Herrmann

    Beckstein-Nachfolge : Goppel und Herrmann warten ab

    In der CSU verzögert sich die Entscheidung über die Beckstein-Nachfolge. Die beiden Konkurrenten Horst Seehofers um das höchste bayerische Regierungsamt ließen wissen, dass sie vor einem Verzicht auf ihre Bewerbung erst die Entscheidungen aller Bezirksverbände abwarten wollten.
  • Der Beschluss für Horst Seehofer als doppelte Führungskraft fiel ohne Gegenstimmen

    Machtkampf in der CSU : Vive le Horst

    Bayern ist nicht Frankreich - und Horst Seehofer nicht Napoleon Bonaparte. Aber ein klein wenig durfte die CSU am Wochenende schon darin schwelgen, dass sie noch zum historischen Format fähig ist. Die Rufe „Vive le Horst“ durften aber nur leise angestimmt werden - es galt, die innerparteiliche Etikette zu wahren.
  • Der lachende Dritte: Horst Seehofer

    Horst Seehofer : Der Retter der CSU

    Aus dem Schmollwinkel ins Bundeskabinett, aus der Niederlage in den CSU-Parteivorsitz - das kann nur Horst Seehofer. Jetzt winkt auch noch das Amt des Ministerpräsidenten, denn es zeichnet sich ein Verzicht der anderen Kandidaten ab.
  • Alles scheint auf ihn als Ministerpräsident hinauszulaufen: Horst Seehofer

    CSU : Wachsende Unterstützung für Seehofer

    Im Kampf um die Nachfolge des scheidenden Ministerpräsidenten Günther Beckstein zeichnet sich mehr und mehr Zustimmung für den designierten Parteivorsitzenden Horst Seehofer ab. Unterdessen mahnt Beckstein die CSU zu Geschlossenheit.
  • CSU : Stoiber: Schuldzuweisungen helfen nicht

    Der frühere CSU-Vorsitzende Stoiber hat die Kritik an ihm zurückgewiesen und die Partei zu Einigkeit aufgerufen. Die Nachfolge für den scheidenden Ministerpräsidenten Beckstein soll intern geregelt werden. Gleichwohl ist schon von einem „Selbstzerfleischungsprozess“ die Rede.
  • CSU : Huber und Beckstein rechnen mit Stoiber ab

    Das gescheiterte CSU-Spitzenduo hat einen Sündenbock für das Wahldebakel gefunden: Einhellig kritisieren Huber und Beckstein ihren Vorgänger Stoiber. Der habe bei den Reformen zu viel gewollt und sich bei seinem Rückzug zu viel Zeit gelassen.
  • Welche Pläne schmieden Stoiber, Seehofer und Schmid?

    Machtkampf in Bayern : Auf dem neuen, unerforschten CSU-Kontinent

    Der unvermeidlich gewordene Rückzug Becksteins war nur noch eine letzte Eruption, an deren Ende ein ganz neuer CSU-Kontinent entstand. In diesen Verhältnissen vollbrachte der künftige Parteivorsitzende Horst Seehofer seine erste taktische Meisterleistung.
  • CSU : Bayerische Flutopfer

    Nach einem Jahr Waffenstillstand ist der seit Stoibers Abgang tobende Erbfolgekrieg wieder ausgebrochen: Eine Flutwelle rollt durch die CSU. Einiges würde dafür sprechen, Partei- und Staatsamt wieder in eine Hand zu legen. Doch ein Wechsel Seehofers nach München hätte auch Nachteile.
  • Wer folgt auf Beckstein?

    Wer folgt Beckstein? : Machtkampf in der CSU

    Einmal mehr gleicht die CSU einem Hühnerhaufen. Kurz nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Beckstein haben drei CSU-Politiker ihren Willen zur Kandidatur um dessen Amt bekundet: Herrmann, Goppel und Schmid. Sollte sich die Fraktion nicht einig werden, so lautet die offizielle Sprachregelung, stünde auch der designierte Parteivorsitzende Seehofer bereit.