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Wer will Amerikas
Präsident werden?

Von OLIVER KÜHN

12. September 2019 · Die Zahl der Trump-Kritiker ist Legion. Das spiegelt sich auch in der Anzahl derjenigen Demokraten wider, die (möglicherweise) gegen ihn antreten wollen. Doch was macht seine eigene Partei? Eine Übersicht.

N amen wie Pete Buttigieg, Jeff Merkley oder Larry Hogan haben in Deutschland bislang wahrscheinlich nur Menschen gehört, die sich wirklich sehr intensiv mit amerikanischer Politik auseinandersetzen. Doch eines haben die Träger dieser Namen gemeinsam: sie werden als mögliche Kontrahenten für Donald Trump bei dessen Versuch gehandelt, für eine zweite Amtszeit im Weißen Haus wiedergewählt zu werden. Wir stellen Ihnen die Menschen vor, die entweder schon erklärt haben, dass sie antreten werden oder bei denen spekuliert wird, sie könnten das tun und denen eine gewisse Erfolgsaussicht zumindest nicht abzusprechen ist.

Demokraten

Bei den Demokraten wird das Feld der Bewerber wahrscheinlich so bevölkert sein, wie noch nie. Schon mehr als zehn ranghohe Kandidaten haben ihre Hüte in den Ring geworfen und es wird spekuliert, dass es zum Schluss fast 30 werden könnten, die sich in der internen Vorwahl um ein Platz auf dem Wahlzettel für die Wahl im November 2020 bewerben werden. In der Partei gibt es dabei Auseinandersetzungen darüber, mit welcher programmatischen Ausrichtung man in den Wahlkampf ziehen soll. Spricht man die Wähler eher mit einem dezidiert linken Kurs an, wie ihn Bernie Sanders oder Elizabeth Warren personifizieren oder setzt man auf gemäßigte Politiker, die auch Stimmen aus dem Trump-Lager abziehen könnten. Dieser Streit wird die Vorwahlen bestimmen, bevor der Kandidat auf dem Parteitag im Juli 2020 offiziell gekürt wird.

Stacey Abrams
tritt nicht an
Abrams gelangte im Wahljahr 2018 zu Bekanntheit in den Vereinigten Staaten, weil sie sich ein enges Rennen um den Gouverneursposten in Georgia mit ihrem republikanischen Gegner lieferte, dieses jedoch verlor. Dass die Demokraten die Anwältin ausgewählt haben, die Antwort auf Donald Trumps Rede zur Lage der Nation zu halten, zeigt, dass die Partei noch viel von der früheren Abgeordneten im Parlament von Georgia erwartet. Politisch ist Abrams dem liberalen Flügel der Demokraten zuzurechnen. Bei der Präsidentenwahl will sie jedoch nicht antreten, vielmehr wolle sie sich für einen stärkeren Wählerschutz und gegen Wählerunterdrückung einsetzen.

Michael Bennet
tritt Kandidatur an
Der Senator aus Colorado hat Anfang Mai angekündigt, seinen Hut für die Präsidentenwahl 2020 in den Ring zu werfen. „Mein Plan ist, für die Präsidentschaft zu kandidieren“, sagte er in einer Fernsehsendung. Der Schwerpunkt seiner Wahlkampagne solle auf der mangelnden ökonomischen Mobilität im Land liegen und er wolle dafür werben, Politik wieder integer zu machen. Damit könnte sich Bennett als moderates Gegenbeispiel zu Donald Trump inszenieren. Der Nachkomme von Überlebenden des Warschauer Gettos hat sich in seiner Zeit im Senat vor allem mit Finanzen, Bildung und Außenpolitik beschäftigt.

Joe Biden
tritt Kandidatur an
Der frühere Vizepräsident ist unter den möglichen Herausforderern von Donald Trump momentan der Beliebteste – was derzeit aber nur heißen dürfte, dass ihn die meisten Menschen kennen. Allerdings ist Biden auch einer der ältesten möglichen Anwärter. Bei Amtsantritt wäre er 78. Wie eine Wahlkampagne funktioniert, weiß der erfahrene Politiker dafür aus dem Effeff, der sowohl 1988 als auch 2008 im Präsidentschaftswahlkampf antrat. Der ausgebildete Jurist repräsentiert die Mitte der Demokraten und könnte somit Stimmen sowohl von den moderaten als auch den progressiven Anhängern bekommen. Außerdem dürften ihn seine Jahre als Vizepräsident Barack Obamas auch für Afroamerikaner und Latinos wählbar machen.

Michael Bloomberg
tritt nicht an
Der Multimilliardär spielte lange mit dem Gedanken, sich um das Präsidentenamt zu bewerben, bevor er sich dagegen entschloss. „Ich glaube, ich würde Donald Trump besiegen“, sagte er zwar, doch wären die Aussichten des früheren Bürgermeisters von New York nicht besonders rosig gewesen – so wechselte er beispielsweise mehrfach seine Parteipräferenz, was er allerdings mit Donald Trump gemein hat. Vor allem repräsentiert Bloomberg das Großkapital, das vom wichtigen progressiven Flügel der Partei abgelehnt wird, auch wenn er hundert Millionen Dollar investiert hat, um das Abgeordnetenhaus in demokratische Hände zu bringen. Diese Bemühungen will er nun fortsetzen und Anti-Trump-Kandidaten unterstützen.

Cory Booker
tritt Kandidatur an
Bei kaum einem anderen Kandidaten wurde so stark erwartet, dass er sich in den Kampf stürzen wird, wie beim Senator aus New Jersey. Der frühere Bürgermeister von Newark hat die Kongresswahl 2018 genutzt, um sich im Land bekannt zu machen, hat Iowa und New Hampshire besucht, die Staaten, in denen die ersten Vorwahlen stattfinden. Seinem Abstimmungsverhalten im Senat zufolge steht Booker noch weiter links als Bernie Sanders, könnte also für dessen begeisterungsfähige Anhänger wählbar sein.

Sherrod Brown
tritt nicht an
Der Senator aus Ohio wurde von einigen Kommentatoren als Geheimfavorit eingestuft. Brown gelang es bei der Kongresswahl 2018 seinen Sitz zu verteidigen – und das in einem Staat, der 2016 mehrheitlich für Donald Trump gestimmt hatte. Außerdem repräsentiert Brown einen Staat des Rust Belts und könnte somit auch in den anderen Staaten der Region wählbar sein, die 2016 eine so große Rolle dabei gespielt hat, Donald Trump zum Präsidenten zu machen. Außerdem setzt Brown sich für die Belange der ärmeren Amerikaner ein, die auch Trump umwirbt. Bei der Bekanntgabe seiner Entscheidung sagte er, seiner Partei sei besser gedient, wenn er im Senat verbleibe.

Steve Bullock
tritt Kandidatur an
Der Gouverneur von Montana hat in seiner letzten Rede zur Lage des Bundesstaats klargemacht, warum er ein guter Kandidat für das Präsidentenamt wäre: Als Demokrat hat er es geschafft, mit den Republikanern im Parlament des Staates zusammenzuarbeiten und eine Gesundheitsreform zu verabschieden. Durch seine verbindliche Art hat Bullock auch auf der anderen Seite des politischen Spektrums Menschen gefunden, die bereit waren, mit ihm zusammenzuarbeiten. Diese Fähigkeit könnte ihm in der derzeitigen, heftig gespaltenen politischen Landschaft in Washington entgegenkommen und moderate Wähler ansprechen.

Pete Buttigieg
tritt Kandidatur an
Pete Buttigieg inszeniert sich als Vertreter der jungen Generation, die die Nase voll hat von Donald Trumps Werben um nostalgische Wähler. Sollte Buttigieg – der bis jetzt formal nur ein Erkundungs-Komitee gegründet hat – gewählt werden, wäre er mit dann 39 Jahren sowohl der jüngste Präsident in der Geschichte des Landes als auch der erste offen Homosexuelle im höchsten Amt der Vereinigten Staaten. Buttigieg hat maltesische Vorfahren – daher auch sein Name, der sich Buddha-judge ausspricht – hat in der Armee gedient, war in Afghanistan im Einsatz und ist Marine-Reservist. Im Falle eines Wahlerfolgs wäre der Bürgermeister von South Bend in Indiana das erste Stadtoberhaupt, das den Sprung ins Weiße Haus schafft.

Julian Castro
tritt Kandidatur an
Der Hispano-Amerikaner Castro war im Januar 2019 der vierte Demokrat, der seine Kandidatur verkündete. Sein Vorteil ist, dass er schon auf Regierungserfahrung zurückgreifen kann. Von 2014 bis 2017 war er Bauminister unter Präsident Obama und davor Bürgermeister der texanischen Großstadt San Antonio. Politisch steht Castro für eine liberale Politik, so unterstützt er einen höheren Mindestlohn und eine allgemeine Krankenversicherung, seine erste Amtshandlung wäre die Rückkehr zum Pariser Klimaabkommen, hat er angekündigt. Auf Unterstützung kann Castro von seiner Familie hoffen. Sein Zwillingsbruder Joaquin sitzt als Abgeordneter im Kongress und seine Mutter ist eine bekannte Aktivistin.

Hillary Clinton
tritt nicht an
Wäre die ehemalige First Lady der Vereinigten Staaten abermals angetreten, wäre es ihr dritter Versuch gewesen, als erste Frau ins Oval Office einzuziehen. Beim ersten Mal scheiterte sie 2008 in den demokratischen Vorwahlen am späteren Präsidenten Barack Obama, beim zweiten Mal 2016 am jetzigen Amtsinhaber Donald Trump. Sie selbst hat zwar in einem Interview gesagt, dass sie nicht noch einmal antreten werde. Im selben Satz betonte sie aber, dass sie gerne Präsidentin wäre. In einem anderen Gespräch später legte sie aber nach und sagte, dass sie sich nicht vorstellen könne, noch einmal anzutreten. Donald Trump hatte sich die lange öffentlich unentschiedene Clinton abermals als Kontrahentin gewünscht, denn dann sei ein Sieg einfach, twitterte er.

Bill de Blasio
tritt Kandidatur an
Der Bürgermeister von New York hat sich lange geziert, eine endgültige Entscheidung zu verkünden. Immer wieder verneinte er nur die Aufforderung, eine Kandidatur auszuschließen, erst Recht, da ihm klar war, dass er nach zwei Amtszeiten nicht abermals für den höchsten Posten in New York kandidieren darf. De Blasio könnte sich als progressiver Macher präsentieren, der sich viele soziale Errungenschaften für die New Yorker an die Fahne heften könnte. Das Problem ist allerdings, dass ihn seine Tätigkeit als Bürgermeister so sehr in Anspruch nimmt, dass er sein Wahlkampf darunter leiden könnte, oder anders herum.

John Delaney
tritt Kandidatur an
John Delaney war der erste Demokrat, der seine Kandidatur erklärte und vorher schon auf der nationalen Bühne tätig war. Delaney, der sechs Jahre als Abgeordneter im Kongress saß, machte schon im Juli 2017 klar, dass er gerne gegen Trump antreten würde. Er verspricht den Wählern, dass er mit einer zentristischen Position die Partei zusammenbringen könne. Doch ob das verfängt, wo die meiste Energie derzeit doch am linken Rand der Partei zu finden ist, ist fraglich.

Tulsi Gabbard
tritt Kandidatur an
Tulsi Gabbard ist ebenfalls eine Vertreterin des eher progressiven Flügels der Partei. Die Kongressabgeordnete aus Hawaii hat aber einige Altlasten, die sie mit sich herumschleppt. So ist ihre harte Haltung zum Islam in der Partei nicht beliebt – und erst recht nicht ihre Verbindungen zu homophoben Gruppierungen. Nach ihrer Wahl in Kongress im Jahr 2012 war die Anhängerin des Hinduismus noch als kommender Star der Partei gefeiert worden. Erst recht mit einer so schillernden Familiengeschichte und ihrer Position als Major der hawaiianischen Nationalgarde mit einem freiwilligen Einsatz im Irak.

Kirsten Gillibrand
hat sich zurückgezogen
Die Senatorin aus New York – sie übernahm den Sitz von Hillary Clinton – ist eine laute Kritikerin des Präsidenten Donald Trump. Sie hat sich vor allem einen Namen als Verteidigerin von Frauenrechten gemacht, sich dadurch aber auch Gegner in der eigenen Partei eingehandelt. Als Abgeordnete war sie noch eher zentristisch einzuordnen, als Senatorin bewegte sie sich aber nach links. So sagte sie in ihrer Kandidatur-Ankündigung, dass eine allgemeine Krankenversicherung ein Recht und kein Privileg sein sollte. Nach den ersten beiden Fernsehdiskussionen der Demokraten trat sie jedoch aus dem Bewerberkreis zurück, weil sie sich nicht für die dritte Runde zu qualifizieren.

Andrew Gillum
tritt nicht an
Der Afroamerikaner aus Florida hat 2018 auf sich aufmerksam gemacht, als er seine demokratischen Kontrahenten mit einem progressiven Programm aus dem Rennen um die Kandidatur für den Gouverneursposten warf. Die Wahl hat er zwar verloren, doch ist er seitdem eine Persönlichkeit, mit der man rechnen muss. Gillum galt eher als möglicher Königsmacher – eventuell als Kandidat für das Vizepräsidentenamt – denn als Präsidentschaftskandidat. Im März hat er jedoch klar gemacht, dass er seine Anstrengungen auf Florida konzentrieren werde. Dort wolle er dabei helfen, möglichst viele (demokratische) Wähler dazu zu bringen, sich für die Wahlen zu registrieren.

Kamala Harris
tritt Kandidatur an
Die Senatorin aus Kalifornien hat ihre Kandidatur im Januar erklärt. Die 54 Jahre alte Tochter einer Inderin und eines Jamaikaners vertritt ihren Bundesstaat seit Januar 2017 in Washington und war erst die zweite schwarze Senatorin in der Geschichte des Landes. Harris galt lange als Vertreterin des zentristischen Flügels der Partei, ist jedoch nach links gerückt. Für ihren Wahlkampf will sie nur auf Kleinspenden der Wähler setzen und auf solche von großen Firmen verzichten.

John Hickenlooper
hat sich zurückgezogen
Der ehemalige Gouverneur von Colorado und Bürgermeister von Denver ist einer von mehreren (ehemaligen) Bundesstaatsoberhäuptern, die bei der Präsidentenwahl 2020 kandidieren wollten. CNN sagte er im Januar 2019, dass jemand wie er, der die Leute zusammen bringen könne, Donald Trump bei der Präsidentenwahl besiegen könnte. Allerdings krankte sein Team daran, dass es nicht besonders viele Spenden einwerben konnte. Nachdem er kaum Resonanz auf seine Kandidatur bekam zog er sich im August zurück und kündigte stattdessen an, sich für den Senats-Sitz von Colorado zu bewerben, der bislang von einem Republikaner gehalten wird.

Eric Holder
tritt nicht an
Eric Holder wäre ein weiterer Demokrat, der mit Regierungserfahrung im Wahlkampf hätte auftrumpfen können. Von 2009 bis 2015 war der frühere Anwalt Justizminister unter Barack Obama. Er hat 2018 immer wieder deutlich gemacht, dass er über eine Kandidatur 2020 nachdenkt, hat seine Entscheidung dann im März 2019 bekannt gegeben. Seine Aussichten wären auch gering gewesen, da ihm die politische Erfahrung und eine Hausmacht in der Partei fehlen. Sein Eintreten für Wahlrechte und eine Reform des Zuschnitts der Wahlbezirke sind demokratischer Mainstream.

Jay Inslee
hat sich zurückgezogen
Der Gouverneur des Bundesstaats Washington hatte vor, der Farbtupfer im demokratischen Bewerberfeld zu werden. Schon bevor er sich überhaupt entschieden hatte, ob er antreten wird, versuchte er, sich als der Kandidat zu positionieren, der am stärksten für die Umwelt eintritt, während die anderen nur über Reichen-Steuern reden, wie er sagt. Doch Inslee will damit auch das wirtschaftliche Wachstum ankurbeln – mit sauberer Energie Made in America. Auch er konnte sich nicht für die dritte Fernsehdebatte qualifizieren und stieg deshalb im August aus dem Rennen aus. Er werde jetzt versuchen, eine dritte Amtszeit als Gouverneur zu bekommen und er wolle die anderen Kandidaten in Klimafragen beraten, sagte er.

John Kerry
Kandidatur unklar
Auch John Kerry kennt den Wahlkampf um das Präsidentenamt aus eigener Anschauung: 2004 war er der Kandidat der Demokraten, musste sich allerdings in der Wahl dem Republikaner George W. Bush geschlagen geben. Ob er sich abermals den Strapazen aussetzt, hat der frühere Außenminister noch nicht entschieden – aber er denkt nach eigener Aussage über eine Kandidatur nach. Kerrys lange Erfahrung in politischen Ämtern ist für ihn Vor- und Nachteil zugleich. Einerseits kann er sie als Trumpf gegenüber unerfahreneren Kandidaten einsetzen, andererseits könnte die Basis gerade jemanden wollen, der glaubhafter für einen Neuanfang steht.

Amy Klobuchar
tritt Kandidatur an
Amy Klobuchar kann auf eine arbeitssame Zeit im Senat zurückblicken. Die Demokratin aus Minnesota hat am Ende der 114. Sitzungsperiode des Kongresses Ende 2016 mehr Gesetze erfolgreich in die Kammer eingebracht als jeder andere Senator. Klobuchar sagte, die Partei müsse sich wieder mehr um die Wähler im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten kümmern. Sie selbst sei jemand, der diese „vergessenen Wähler“ ansprechen könnte. Interessanterweise behauptet das auch Donald Trump von sich, sein Erfolg 2016 baute auf diesem Versprechen auf. Könnte es einem demokratischen Kandidaten allerdings gelingen, die „blaue Mauer“ – zu der auch Minnesota gehört – wieder zu errichten, hätte vielleicht auch er oder sie gute Chancen auf einen Einzug ins Weiße Haus.

Mitch Landrieu
Kandidatur unklar
Der frühere Bürgermeister von New Orleans könnte ein erfolgversprechender Kandidat der Demokraten sein, sollte er sich zu einer Kandidatur entschließen. Landrieu konnte im mehrheitlich republikanischen Louisiana den Posten des stellvertretenden Gouverneurs erringen und bei seiner Wahl zum Stadtoberhaupt auch die mehrheitlich afroamerikanischen Wähler von New Orleans ansprechen. Könnte er das landesweit wiederholen, hätte er einen Großteil der Stimmen beisammen, um die sich die Demokraten kümmern müssen. Allerdings hat Landrieu gesagt, er glaube nicht, dass er antrete. Aber er sage niemals „nie“.

Terry McAuliffe
tritt nicht an
Terry McAuliffe hätte, wäre er angetreten, den moderaten Flügel der Partei vertreten. Der frühere Gouverneur von Virginia hat die progressiven Kandidaten davor gewarnt, immer mehr Versprechen zu machen, die sie dann nicht halten könnten. Das hätte McAuliffe Stimmen bringen können – bei den Demokraten, die sich nach einer realistischen Agenda sehnen, aber auch bei Wählern, die sich für Trump entscheiden würden, sollten die Demokraten einen zu progressiven Kandidaten aufstellen. Aber, sagte McAuliffe als Begründung für seine Entscheidung, er wolle lieber den Demokraten in seinem Heimatstaat Virgina helfen, 2020 zu gewinnen. Er ließ allerdings explizit offen, sich zu einem späteren Zeitpunkt zur Wahl zu stellen für den Posten als Gouverneur oder Präsident.

Seth Moulton
hat sich zurückgezogen
Der Kongressabgeordnete aus Massachusetts Seth Moulton hat eine gewisse nationale Bekanntheit erlangt, weil er einer jener Demokraten im Abgeordnetenhaus war, die Nancy Pelosi nicht zur Sprecherin der zweiten Kammer des amerikanischen Parlaments machen wollten. Der frühere Marineinfanterist, der vier Mal in Irak eingesetzt wurde und in Harvard Physik und öffentliche Verwaltung studierte, wollte Außen- und Sicherheitspolitik zu seinem großen Wahlkampfthema machen. Auch er zog im August die Reißleine, als klar war, dass er keine Chance hat. Er werde aber abermals für das Repräsentantenhaus kandidieren, sagte er.

Beto O´Rourke
tritt Kandidatur an
Beto O´Rourke ist ebenfalls einer jener Demokraten, denen das Wahljahr 2018 zu landesweiter Bekanntheit verholfen hat. Seine knappe Niederlage gegen Senator Ted Cruz in Texas hat ihm viel Anerkennung – unter anderem von Barack Obama – eingebracht. Politisch steht O´Rourke, der eigentlich Robert Francis heißt, eher auf der linken Seite der Demokraten, auch wenn er wirtschaftsfreundlicher ist als die Aushängeschilder dieses Flügels, Bernie Sanders oder Alexandria Ocasio-Cortez. Damit könnte er eine breite Schicht unter den demokratischen Wählern ansprechen.

Tim Ryan
tritt Kandidatur an
Der Kongressabgeordnete aus Ohio ist ebenfalls ein Kandidat des eher moderaten Flügels der Demokraten. Für ihn seien besonders drei Punkte wichtig, so Ryan: Bildung, die Wirtschaft und Chinas wachsender Einfluss in der Welt. Dass vor der Wahl so viele Demokraten um die Nominierung rangeln könnten wie nie zuvor, sieht Ryan nicht als Problem. „Je mehr Ideen wie präsentieren, desto besser“, sagt er.

Bernie Sanders
tritt Kandidatur an
Für den unabhängigen Senator aus Vermont ist es ebenfalls der zweite Versuch, ins Weiße Haus einzuziehen. 2016 lieferte er Hillary Clinton einen innerparteilichen Kampf, der länger dauerte und härter war, als diese angenommen hatte. Sanders Wahlkampagne zeigte vor allem, dass sich junge Leute immer noch für Politik begeistern können, besonders wenn sie so progressiv daherkommt wie er. An Sanders‘ Programmatik hat sich seitdem nichts geändert, doch dies mal, sieht er sich mehreren Kontrahenten gegenüber, die auf der gleichen politischen Klaviatur spielen wie er. Wer sich durchsetzt, ist völlig offen.

Tom Steyer
tritt Kandidatur an
Der Milliardär Tom Steyer hat bis zum Juli 2019 damit gewartet, in das Rennen um die Präsidentschaft einzusteigen. Immer wieder hatte es geheißen, er wolle sich lieber darauf konzentrieren, für Donald Trumps Amtsenthebung zu werben und zu arbeiten. Steyer ist wohl der größte Spender der Demokraten und Gründer zweier Vorfeldorganisationen, die Geld für die Partei einwerben. Neben seinen Bemühungen Trump aus dem Weißen Haus zu werfen, tritt der 62 Jahre alte Steyer für eine kompromisslose Umweltpolitik ein. Finanziell dürfte ein Kampagne für den Hedge-Fond-Manager kein Problem sein. Aber durch den späten Eintritt in das Rennen, könnte es schwierig werden, Mitarbeiter zu gewinnen und einen Eindruck bei den Wählern zu hinterlassen.

Eric Swalwell
hat sich zurückgezogen
Die Hauptqualifikation des Abgeordneten aus Kalifornien war seine Jugend. Er ist unter 40, hat zwei Kinder und immer noch dabei, seine Studienschulden abzubezahlen. Außerdem ist er vertraut mit der modernen Welt der sozialen Medien. Politisch neigt Swalwell auch eher der Linken zu. So plädierte er dafür, dass Wohlhabende mehr in die sozialen Sicherungssysteme einzahlen, ist Abtreibungsbefürworter und ein Anhänger der gleichgeschlechtlichen Ehe. Außerdem hat er vorgeschlagen, dass Abgeordneten mehr Zeit in ihren Wahlbezirken gegönnt werden solle, indem ihnen die Möglichkeit eröffnet wird, auch von dort an Abstimmungen teilzunehmen. Schon im Juli entschied er sich jedoch, lieber für das Repräsentantenhaus zu kandidieren.

Elizabeth Warren
tritt Kandidatur an
Dass die Senatorin aus Massachusetts antreten wird, war lange erwartet worden. Sie gilt ebenfalls als progressiv, versucht jedoch seit einiger Zeit, auch mehr moderate Wähler anzusprechen. Warren kommt aus einer Familie am unteren Ende der Mittelklasse, wie sie sagt, und könnte Donald Trump durchaus Wähler aus dieser Schicht abjagen, die er für seine Wiederwahl dringend braucht. Die ehemalige Professorin an der Harvard Law School ist spezialisiert auf Insolvenzrecht und könnte damit auch Trump, der sechs Mal Insolvenz angemeldet hat, gefährlich werden. Allerdings lassen die Republikaner und besonders der Präsident selbst keine Gelegenheit aus, die Wähler an Warrens Behauptung zu erinnern, sie sei indianischer Abstammung. Die Durchführung eines Gentests, der ihr bescheinigte, vor sechs bis zehn Generationen indianische Vorfahren gehabt zu haben, hat ihr in der Diskussion eher geschadet.

Marianne Williamson
tritt Kandidatur an
Marianne Williamson ist bislang die einzige von vielen Prominenten, deren Namen schon seit Monaten genannt wurden – unter anderem noch Oprah Winfrey und Dwayne Johnson – und die tatsächlich antreten will. Ihr Ziel sei „ein moralisches und spirituelles Erwachen“, sagte die Autorin mehrerer New-Age-Bücher bei ihrem Einstieg ins Rennen. Gänzlich unerfahren ist die Frau, die CNN als „spirituelle Ratgeberin“ von Oprah Winfrey bezeichnete, nicht. So versuchte sie 2014 einen Sitz im Kongress von Kalifornien zu ergattern; mit 13 Prozent der Stimmen wurde sie vierte. Politisch steht Williamson, die jüdischen Glaubens ist, dem progressiven Flügel der Partei nahe. Sie tritt ein für eine universelle Krankenversicherung, eine kostenfreie höhere Bildung und einen „Green New Deal“. Außerdem will sie Reparationen für die Sklaverei zahlen: 100 Milliarden Dollar sollen in zehn gleich großen Tranchen zehn Jahre lang an einen Rat ausgeschüttet werden, der das Geld an ökonomische und Bildungsprojekte weiterreicht. Die Chancen von Williamson sind schwer einzuschätzen. Politisch ist sie bis dato kaum in Erscheinung getreten, doch ihre Wahlkampfveranstaltungen sind gut besucht von Leuten, die ihre Bücher gelesen haben.

Andrew Yang
tritt Kandidatur an
Andrew Yang hat einen Wahlkampfschlager, der sogar noch über die Forderungen des linken Flügels der Demokraten hinausgeht: Er will jedem Amerikaner 1000 Dollar pro Monat überweisen – eine sogenannte Freiheitsdividende. Der Unternehmer ist überzeugt davon, dass immer mehr Bürger unter Digitalisierung und Automatisierung leiden werden und möchte die Folgen lindern. Yang fehlt allerdings eine Hausmacht in der Partei, da er weder ein öffentliches Amt noch ein Parteiamt inne hat, auch wenn er unter Präsident Obama mal Botschafter für globales Unternehmertum war.

Unabhängige

Das Zweiparteiensystem in Amerika ist extrem ungünstig für unabhängige Kandidaten. Erst einmal müssen sie mehr Stimmen sammeln, um in den Bundesstaaten auf die Wahlzettel zu kommen und zweitens haben sie finanziell gegen die Maschinen der beiden großen Parteien meist das Nachsehen. So nimmt es nicht Wunder, dass es mindestens zwei bekannte Geschäftsmänner sind, die mit dieser Variante liebäugeln. Die Kandidaturen des Milliardärs Ross Perot in den Jahren 1992 und 1996 haben gezeigt, dass dieser Weg enormer finanzieller Potenz bedarf.

Mark Cuban
Kandidatur unklar
Der Milliardär Cuban hat des Öfteren öffentlich mit einer Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2020 geliebäugelt, sich aber nie richtig festgelegt. Im Dezember 2018 sagte der Trump-Kritiker, wer kandidiere, vernachlässige die eigenen Kinder – Cuban hat drei. Nichtsdestotrotz schloss er eine Kandidatur im selben Interview nicht aus. Für welche Partei er dabei ins Rennen gehen könnte, wäre aber ebenfalls nicht klar. Im Jahr 2017 sagte der Besitzer der Dallas Mavericks, der im Wahlkampf Hillary Clinton unterstützte, auf einer Konferenz, er sehe sich eher als Republikaner denn als Demokrat. Trotzdem halte er auch viel davon, als Unabhängiger anzutreten, denn dann müsste er keinen innerparteilichen Auswahlprozess überstehen. Donald Trump hat zumindest schon Witterung aufgenommen. In einem Tweet schrieb er im Februar 2017 über Cuban: „Er ist nicht klug genug, für das Präsidentenamt zu kandidieren.“

Howard Schultz
tritt nicht an
Der Gründer der Kaffeehauskette Starbucks hat schon früh erfahren, dass seine Kandidatur zumindest bei den Demokraten nicht gerade Begeisterungsstürme hervorgerufen hat. In den sozialen Netzwerken gab es Tausende Aufrufe, der Milliardär solle nicht als Unabhängiger antreten, weil das Donald Trump nur zur Wiederwahl verhelfen werde. Schultz ist ein vehementer Kritiker des Präsidenten und stimmt mit den Demokraten in einigen Punkten überein – beispielsweise in der Krankenversicherung und beim Klimaschutz. Wegen des sehr polarisierten politischen Klimas in Washington glaubt Schultz aber, als Unabhängiger mehr bewegen zu können. Letztendlich hat er sich die Argumente der Demokraten zu eigen gemacht und im September erklärt, nicht anzutreten.

Republikaner

Dass Präsident Donald Trump sich um eine zweite Amtszeit bemühen wird, ist klar. Doch was seine innerparteilichen Kritiker tun werden und ob ihn tatsächlich jemand in Vorwahlen herausfordern wird, ist noch nicht entschieden. Zwar hat der ehemalige Gouverneur Massachusetts Bill Weld angekündigt, dass er antreten wolle, doch bis zum Beginn der Vorwahlen am 3. Februar in Iowa ist noch genügend Zeit, dass er zurückziehen könnte oder ein sogar ein weiterer Kandidat hinzukommt. Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass Präsidenten, die sich in einer Wiederwahlkampagne einer ernsthaften Herausforderung aus dem eigenen Haus erwehren müssen, schwer angeschlagen in die eigentliche Wahl gehen und diese dann auch meist verlieren. Von daher müsste ein Trump-Rivale im Falle des Falles mit dem Vorwurf leben können, er habe die eigene Partei das Weiße Haus gekostet.

Donald Trump
tritt Kandidatur an
Donald Trump war der erste Republikaner, der seine Kandidatur für die Präsidentenwahl 2020 auf den Weg brachte: Schon wenige Tage nach seinem Wahlerfolg im Jahr 2016 reichte er die erforderlichen Unterlagen bei der Wahlkommission ein. Seine vielen Veranstaltungen, bei denen er zu den Wählern spricht, sind Ausdruck dessen, dass er sich eigentlich schon seit seinem Einzug ins Weiße Haus im Permanent-Wahlkampf befindet. Seine Botschaft wird sich bis zur Wahl 2020 wahrscheinlich kaum verändern, von „America first“ wird er kaum abweichen. Womöglich greift Trump aber auch noch auf den Sozialismus als Schreckgespenst zurück, wie er es in der Rede zur Lage der Nation schon angedeutet hat.

Bob Corker
Kandidatur unklar
Der ehemalige Senator aus Tennessee war einer der wortmächtigsten Kritiker des Präsidenten im Senat, nachdem er im Oktober 2017 angekündigt hatte, dass er nicht für eine Wiederwahl seines Sitzes zur Verfügung steht. Corker lehnte es aber ab, seine Macht als Vorsitzender des Außenausschusses zur Einhegung Trumps zu nutzen. Auf Fragen, ob er Trump in den Vorwahlen der Republikaner herausfordern werde, sagte Corker, er schließe das nicht aus.

Larry Hogan
tritt nicht an
Larry Hogan wäre der Traumkandidat vieler moderater Republikaner gewesen. Hogan ist ein öffentlichkeitswirksamer Kritiker des Präsidenten Donald Trump und hätte das zentristische Banner der Partei in die Wahl tragen können. Der Gouverneur von Maryland, der in dem eigentlich demokratischen Bundesstaat sogar mit satter Mehrheit in dem Amt bestätigt wurde, hat jedoch Anfang Juni bekannt gegeben, dass er nicht gegen Trump in den Vorwahlen antreten werde. Vielmehr wolle er sich auf seine zweite Amtszeit als Gouverneur konzentrieren.

John Kasich
Kandidatur unklar
Kasich könnte für Trump vor allem in den Staaten gefährlich sein, die ihm seinen Wahlsieg beschert haben. Als ehemaliger Gouverneur von Ohio ist er in den Rust-Belt-Staaten bekannt und angesehen. Kasich ist seit seiner Vorwahlniederlage 2016 ein wortmächtiger Kritiker des Präsidenten in der Republikanischen Partei, der bei vielen, die Trump wählten, sogar die erste Wahl gewesen wäre. Ob Kasich antritt, hat er bislang nicht endgültig klargestellt.

Evan McMullin
Kandidatur unklar
Eine Kandidatur des ehemaligen CIA-Mitarbeiters hätte wohl nur geringe Chancen gegen Donald Trump. Für eine ernsthafte Herausforderung des Amtsinhabers ist er einfach zu unbekannt. Außerdem hat McMullin das Problem, dass er 2016 schon einmal im Rennen war, allerdings als Unabhängiger. Seine damalige Kandidatur endete mit einem Ergebnis von rund 700.000 Stimmen, wobei er in keinem Staate die meisten Stimmen bekam. Trumps Wahlkampfteam würde kaum eine Chance verstreichen lassen, die Wähler an dieses schlechte Ergebnis zu erinnern.

Mark Sanford
tritt Kandidatur an
Der frühere Gouverneur von South Carolina inszeniert sich als Hoffnung der Partei, sie von Trump zu erretten. Das Problem, wahrscheinlich will die Basis das gar nicht – dessen Zustimmungswerte liegen unter Republikanern regelmäßig bei mehr als 90 Prozent. Dem 59 Jahre alten Sanford klebt dazu noch eine alte Affäre am Bein. Als Gouverneur hatte er einmal eine Abwesenheit damit erklärt, beim Wandern zu sein. Tatsächlich war jedoch mit einer Geliebten in Argentinien. Seine Chancen gegen Trump sind dementsprechend gering. Sanford setzt programmatisch vor allem auf Finanzen. So prangert er vor allem an, dass die Staatsverschuldung unter Trump enorm gestiegen ist.

Ben Sasse
Kandidatur unklar
Auch Benn Sasse, Senator aus Nebraska, hätte eine harte Zeit, sollte er gegen Trump antreten. Er ist kein Trump-Anhänger, hat sich bislang aber auch mit lauter Kritik am Präsidenten zurückgehalten. Diese Haltung würde ihm kaum Anhänger von beiden Seiten einbringen. Außerdem hat er deutlich gemacht, dass er momentan weder von den Republikanern noch von Demokraten besonders viel hält, weil sich deren Positionen vor allem in der Abgrenzung vom politischen Gegner erschöpften. Sasse ist sich deshalb noch nicht einmal sicher, ob er überhaupt für seinen Senatssitz noch einmal antritt. Geschweige denn, ob er sich ins Rennen gegen Donald Trump begibt.

Joe Walsh
tritt Kandidatur an
Von dem ehemaligen Abgeordneten im Repräsentantenhaus könnte man eigentlich annehmen, dass er ein Trump-Fan sei, war er doch ein Mitglied des ultrakonservativen Tea-Party-Flügels der Partei. Mittlerweile scheint der Radiomoderator aus Illinois aber etwas gemäßigter geworden zu sein. Die Tea Party sei mit dafür verantwortlich, dass es Trump überhaupt gebe. Im amerikanischen Fernsehen bezeichnete der 57 Jahre alte Walsh den Präsidenten einmal als „Kind“, das der Präsidentschaft nicht gewachsen sei. Es müsse eine Alternative geben, sagte Walsh. Deswegen trete er an.

Bill Weld
tritt Kandidatur an
Bill Weld ist der Prototyp eines moderaten Republikaners. Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts sagte, er wolle mit einer klassischen republikanischen Agenda gegen Trump ins Rennen ziehen: weniger Steuern und weniger Staat. Im Gegensatz zum jetzigen Präsidenten sei der Klimawandel für ihn allerdings ein Fakt und die Vereinigten Staaten müssten dem Pariser Klimaabkommen wieder beitraten. Weld, der zuletzt 1994 eine Wahl gewonnen hat (seine Wiederwahl als Gouverneur), gab sich bei seiner Bekanntgabe aber auch realistisch. Erst einmal müsse er genügend Geld sammeln, um seine Kandidatur aufrecht zu erhalten. Doch selbst sollte er das schaffen, hätte Weld, der 2016 für die Libertäre Partei als Vizepräsidentschaftskandidat antrat, das Problem, dass Republikaner seines Typs in der Partei derzeit nicht hoch im Kurs stehen. Donald Trumpp hat die Partei so sehr nach seinen Vorstellungen geformt, dass die Chancen des national relativ unbekannten Weld nur marginal sind.



Egal, wie viele Kandidaten letztlich ins Rennen um den Posten im Weißen Haus gehen, die Angelegenheit wird so großer Spannung verfolgt werden, wie kaum zuvor. Welchen Weg werden die Demokraten einschlagen? Wird es der richtige sein, genügend Wähler zu überzeugen? Oder kann Trump abermals einen Sieg feiern? Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.


Fotos der demokratischen Kandidaten:
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Quelle: FAZ.NET

Veröffentlicht: 11.07.2019 12:00 Uhr