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Parteitag der Republikaner : Pence nimmt Nominierung für zweite Amtszeit als Vizepräsident an

  • Aktualisiert am

Der amerikanische Vize-Präsident Mike Pence und seine Frau Karen winken von der Bühne des Parteitags der Republikaner im Fort McHenry in Baltimore, Maryland, Bild: EPA

Wie an den Tagen zuvor ihres weitgehend virtuellen Parteitages loben die Republikaner Donald Trump in den Himmel und verteufeln die Politik der Demokraten. Auch das Engagement Trumps für Frauen und schwarze Amerikaner sei viel besser als das von Biden.

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          Der amerikanische Vizepräsident Mike Pence hat am Mittwoch die Nominierung des republikanischen Parteitags für eine zweite Amtszeit angenommen. Es sei ihm eine große Ehre, Amerika in dieser Aufgabe zu dienen, sagte Pence in einer Ansprache für den Parteitag, in einer historischen Kaserne, Fort McHenry bei Baltimore im Bundesstaat Maryland. Die Zuhörer, unter ihnen seine Frau Karen und drei Kinder, erhoben sich von ihren Sitzen und applaudierten.

          Ein zentrales Thema seiner Rede war Recht und Ordnung. „Die harte Wahrheit ist, dass Sie in Joe Bidens Amerika nicht sicher sind“, sagte Pence. Er warf Trumps Herausforderer vor, auf den Parteitagen der Demokraten nicht klar zu den gewalttätigen Ausschreitungen im Rahmen der „Black Lives Matters“-Proteste Stellung bezogen zu haben. „Unter Präsident Trump werden wir Seite an Seite mit denen stehen, die auf der dünnen blauen Linie stehen, und wir werden die Polizei nicht enttäuschen – nicht jetzt, niemals“, so Pence vor dem ausgesuchten Publikum, darunter Trump mit seiner Frau Melania,

          Der Republikaner hat außerdem Unterstützung für Regionen zugesagt, die der herannahende Hurrikan „Laura“ treffen wird. „Wir werden jeden Schritt des Weges in den kommenden Tagen und Wochen mit euch sein“, unter anderem bei Such- und Räumungsbemühungen, sagte Pence am Mittwoch in Baltimore. „Laura“ bewegte sich während der Rede von Pence als Hurrikan der Stufe vier auf die amerikanische Küste im Golf von Mexiko zu. Meteorologen warnten unter anderem vor bis zu sechs Meter hohen Sturmfluten.

          Ex-Botschafter Grenell: Trump hat Angela Merkel „verzaubert“

          Zuvor hat der frühere amerikanische Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, beim Parteitag der Republikaner die „America First“-Politik von Präsident Donald Trump gepriesen. „America First ist einfach die Überzeugung, dass Politiker sich auf die Gleichheit und Würde eines jeden Amerikaners konzentrieren sollten“, sagte Grenell am Mittwochabend. „Und dass diese Pflicht erfüllt wird, indem man die Sicherheit und den Wohlstand des amerikanischen Volkes über alles andere fördert. Das ist America First. Das ist die Trump-Doktrin.“

          Grenell sagte: „Als US-Botschafter in Deutschland hatte ich einen Sitz in der ersten Reihe in Donald Trumps America First Außenpolitik. Ich wünschte, jeder Amerikaner könnte sehen, wie Präsident Trump in ihrem Namen verhandelt.“ Er sei Zeuge geworden, wie Trump Bundeskanzlerin Angela Merkel „verzaubert“ habe, während er gleichzeitig darauf bestanden habe, dass Deutschland seinen Nato-Verpflichtungen bei Verteidigungsausgaben nachkommt.

          Ex-Beraterin Conway lobt Turmps Engagement für Frauen

          Trumps Beraterin Kellyanne Conway hat vor allem das Engagement von Donald Trump für die Förderung von Frauen in der Gesellschaft der Vereinigten Staaten gepriesen. „Über Jahrzehnte hat er Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft und der Regierung befördert“, sagte Conway am Mittwochabend (Ortszeit) beim Parteitag der Republikaner. „Er vertraut sich uns an und konsultiert uns, respektiert unsere Meinungen und besteht darauf, dass wir den Männern gleichgestellt sind.“ Im Wahlkampf 2016 waren frühere frauenverachtende Äußerungen von Donald Trump aufgetaucht.

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