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Auf höchster Ebene : Trump bestätigt Gespräche mit Nordkorea

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Hat Amerikas Präsident Donald Trump persönlich mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un gesprochen? Bild: Reuters

Nach Jahren der Eiszeit zwischen Amerika und Nordkorea scheint die Diplomatie wieder zu funktionieren. Nach mehreren Berichten könnte der designierte Außenminister und CIA-Direktor Pompeo Kim Jong-un sogar persönlich getroffen haben.

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          Die amerikanische Regierung hat nach Worten von Präsident Donald Trump zuletzt direkte Gespräche auf höchster Ebene mit Nordkorea geführt. Solche Kontakte zwischen beiden Ländern sind extrem selten. Ein direktes Gespräch Trumps mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-un habe es dabei aber nicht gegeben, trat Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders am Dienstagabend (Ortszeit) anderslautenden Berichten entgegen.

          „Der Präsident hat gesagt, dass es Gespräche auf höchster Ebene gab und hinzugefügt, dass diese nicht mit ihm direkt stattgefunden haben“, sagte Sanders. Trump hatte kurz zuvor allerdings die Frage bejaht, ob er direkten Kontakt mit Kim gehabt habe.

          Berichten amerikanischer Medien zufolge soll CIA-Direktor Mike Pompeo über das Osterwochenende in Nordkorea Machthaber Kim Jong-un getroffen haben. Pompeo sei dort als ein Botschafter von Präsident Trump gewesen, schreibt die Zeitung „Washington Post“ am Dienstag (Ortszeit). Die amerikanische Regierung wollte das nicht kommentieren. Man nehme zur Reisetätigkeit des amtierenden CIA-Direktors keine Stellung, hieß es. Am Mittwoch schrieb der amerikanische Präsident dann jedoch auf Twitter, Pompeo habe in der vergangenen Woche Kin Jong-un in Nordkorea getroffen. Das Treffen sei „sehr glatt“ verlaufen und es sei eine „gute Beziehung“ etabliert worden. Pompeo ist von Präsident Trump als Außenminister nominiert, aber noch nicht vom Senat bestätigt worden.

          Den Angaben zufolge diente Pompeos Reise dazu, das Treffen Trumps mit Kim vorzubereiten und ein Fundament für sie zu legen. Es ist seitens der Vereinigten Staaten das ranghöchste Treffen mit Nordkorea, seit die damalige Außenministerin Madeleine Albright im Jahr 2000 den damaligen Machthaber Kim Jong-il getroffen hatte. Im Jahr 2014 war der nationale Geheimdienstdirektor James Clapper in Nordkorea gewesen, es ging um die Freilassung amerikanischer Gefangener.

          Trump sagte zu Nordkorea am Rande eines Treffens mit Japans Regierungschef Shinzo Abe in seinem Domizil Mar-a-Lago (Florida): „Ich glaube wirklich, dass es viel guten Willen gibt.“ Man werde sehen, was passiert. „Es ist das Endresultat, das zählt“, sagte Trump.

          Trump: Sie haben meine Segen

          An die Adresse Süd- und Nordkoreas gerichtet, sagte der amerikanische Präsident: „Sie haben meinen Segen, ein Ende des Krieges zu diskutieren. Es passiert genau jetzt.“ Nach dem Koreakrieg in den Jahren 1950 bis 1953 wurde kein Friedensvertrag zwischen dem Norden und dem Süden geschlossen. Deswegen befinden sie sich formal noch im Kriegszustand.

          Für ein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un stellte Trump nun den frühen Juni in Aussicht. Bisher war für ein mögliches Gespräch der beiden immer der späte Mai genannt worden.

          Einschränkend sagte Trump, es sei auch möglich, dass ein Treffen mit Kim nicht zustande komme. Dies hänge wesentlich vom Erfolg zuvor stattfindender Gespräche zwischen Seoul und Pjöngjang ab. Wo das Gespräch mit Kim stattfinden würde, ist nach wie vor offen. Trump sagte, in der engeren Auswahl seien fünf Orte. Keiner davon liege in den Vereinigten Staaten.

          Trump sagte an die Adresse seines Gastes gerichtet, Japan und die Vereinigten Staaten stünden in der Nordkorea-Frage im Schulterschluss zusammen. Aus Japan hatte es zuletzt Kritik daran gegeben, dass Tokio als Alliierter und Anrainer von einem möglichen Gespräch Trumps mit Kim überrascht worden war.

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