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Michael Cohens Buch über Trump : Die Rache des Pitbulls

  • -Aktualisiert am

Abgekanzelter „Faux-Bama“: Das Bild zeigt nach Angaben des Verlags Skyhorse Publishing Donald Trump und einen Obama-Darsteller. Es stammt aus dem Buch „Michael Cohen Disloyal: A Memoir“. Bild: CNN/Michael Cohen/Screenshot F.A.Z.

In der Haft hat Trumps ehemaliger Anwalt seine Memoiren verfasst. Wortreich will er den Präsidenten als Rassisten entlarven. Geradezu besessen sei der von Barack Obama gewesen, sagt Cohen – und liefert ein Beweisbild.

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          Dass Donald Trump seinen Vorgänger Barack Obama nicht nur nicht schätzt, sondern ihn sogar hasst – diesen Eindruck konnte man schon lange vor der Wahl 2016 bekommen. Schon 2011 versuchte Trump,  Zweifel an Obamas Geburt in den Vereinigten Staaten zu wecken. Als Präsident setzte er alles daran, die Erfolge des ersten schwarzen Amtsinhabers rückgängig zu machen. Aber dass Trump von Obama regelrecht besessen sei, legt jetzt sein ehemaliger persönlicher Anwalt Michael Cohen in seinem Enthüllungsbuch „Disloyal: A Memoir“ (Illoyal: Eine Autobiographie) dar.

          In den am Dienstag erscheinenden Memoiren berichtet Cohen, Trump habe einmal einen „Faux-Bama“, einen Obama-Darsteller engagiert, der den ehemaligen Präsidenten in einem Video gespielt habe. Im Stil von Trumps früherer TV-Show „The Apprentice“ habe Trump den Schauspieler dann beschimpft und abgekanzelt.

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