https://www.faz.net/-gpf-8mvcx

Hass in Amerikas Wahlkampf : Trump: Clinton will das Oval Office verkaufen

  • Aktualisiert am

Wollen wir über das Oval Office reden? Donald Trump in Colorado Bild: Reuters

Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner nutzt die E-Mail-Affäre um Hillary Clinton für einen neuen verbalen Tiefschlag. Offenbar weiß Donald Trump, was seine Konkurrentin mit dem Weißen Haus vorhat.

          1 Min.

          Der Republikaner Donald Trump hat den neuen Wirbel in der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton für die bisher wohl schärfsten Wahlkampfattacken gegen seine Rivalin genutzt. In einer Rede in Golden (Colorado) warf er ihr am Samstag vor, durch und durch korrupt zu sein und eigene finanzielle Interessen über das Wohl der Nation zu stellen. Im Fall eines Wahlsieges „würde sie das Oval Office so rasch zum Verkauf anbieten, dass euch schwindelig würde“, rief der Präsidentschaftskandidat unter dem Jubel seiner Anhänger aus.

          Clinton habe gelogen und betrogen, um ihr eigenes kriminelles Verhalten zu vertuschen und „euch und eure Kinder in Gefahr gebracht“, fuhr Trump fort. „Sie ist schuldig, schuldig, schuldig.“ Die E-Mail-Affäre sei der größte politische Skandal seit Watergate.

          Trump wirkte bei dem Auftritt auffallend energiegeladen, kampfeslustig und zuversichtlich. Am Freitag war bekannt geworden, dass die Bundespolizei FBI auf neue E-Mails aus Clintons Zeit als Außenministerin gestoßen ist und diese jetzt prüft. Sie hatte damals ihren privaten Server auch für dienstliche E-Mails genutzt – was sie im Wahlkampf wiederholt eingeholt hat.

          Weitere Themen

          Kubicki warnt vor „Alarmismus“

          Vor Corona-Beratungen : Kubicki warnt vor „Alarmismus“

          Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) kritisiert die von der Bundesregierung geplanten neuen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Er verlangt so viel „normales Leben“ wie möglich. Andere Politiker sehen die Lage ernster.

          Versagen auf der ganzen Linie

          Plagiatsfall Giffey : Versagen auf der ganzen Linie

          „Kein mittelschweres Plagiat, kein Bagatellfall“: Bevor Giffey zur Berliner SPD-Vorsitzenden gewählt werden soll, zeigt ein Gutachten eine Reihe von Rechtsverstößen. Hat die Rechtsaufsicht des Landes versagt?

          Topmeldungen

          Vor der Wahl in Amerika : Welcome to Trumpland

          In Pennsylvania steht im Garten eines Hauses eine überdimensionale Trump-Figur. Sie ist ein Besuchermagnet für eingefleischte Fans des Präsidenten. Über einen Ort voller Enthusiasmus, Hoffnung und bedingungsloser Liebe.

          Neue Corona-Maßnahmen : Treffen unter dramatischen Vorzeichen

          Vor zwei Wochen konnten sich die Ministerpräsidenten nicht einigen. Jetzt sind die Infektionszahlen kaum noch kontrollierbar. Vor dem Treffen mit Merkel fordern immer mehr Politiker und Wissenschaftler harte Einschnitte mit strikten Kontaktbeschränkungen.
          „Ich will Apothekerin sein, keine Esoterik-Tante“, sagt Iris Hundertmark, 46, in ihrer Apotheke in Weilheim in Oberbayern. Seit zwei Jahren hat sie keine Globuli mehr in der Schublade.

          Homöopathie : Allein gegen die Globuli

          Iris Hundertmark ist vermutlich die einzige Apothekerin Deutschlands, die keine homöopathischen Präparate im Regal hat. Das hat ihr eine Morddrohung gebracht. Und steigende Umsätze.
          Weil die Schnelltests dann am sichersten sind, wenn die Viruslast bereits hoch und der Infizierte wirklich infektiös ist, sind Antigentests sogar besonders geeignet, akute Risiken schnell zu erkennen: Ein Mädchen in Delhi lässt sich testen

          Viren-Schnelltests als Chance : Raus aus dem Schlamassel!

          Weniger Lockdown-Streit, mehr Pragmatismus wagen in der Pandemie: Wieso Schnelltests rasch helfen sollten, das Leben mit dem Virus erträglich und sicherer zu machen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.