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Vor dem G-20-Gipfel : Auf ein Selfie mit der Kanzlerin

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Vor dem Beginn der Verhandlungen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer schaute sich Angela Merkel das Ausgehviertel von Brisbane an. Bild: Reuters

Beim Bier mit Freunden Angela Merkel treffen, das gibt es nicht alle Tage. In Brisbanes Ausgehviertel ließ sich die Kanzlerin abseits des G-20-Gipfels zu Selfies mit Einheimischen hinreißen – und wird dafür gefeiert wie ein Star.

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          Schon bei Angela Merkels Vorabbesuch in Neuseeland war es spaßig zugegangen: Bevor sie ins australische Brisbane zum G-20-Gipfel reiste, hatte man sie in Auckland mit einer traditionellen maorischen Tanzzeremonie willkommen geheißen – Nasenküsse inklusive.

          Am Samstag in Brisbane sorgte Merkel dann selbst für einigen Rummel: Denn anders als die meisten Staatsoberhäupter ließ sie sich nicht von einer gepanzerten Limousine mit getönten Scheiben zum G-20-Gipfel fahren. Stattdessen ging sie bestens gelaunt zu Fuß durch das Kneipenviertel an der Caxton Street, schüttelte viele Hände und posierte für Selfies mit Einheimischen, die sie feierten wie einen Popstar.

          Die Nachricht, Angela Merkel besuche Brisbanes Ausgehviertel, sprach sich schnell herum. Viele Einheimische riefen der Kanzlerin zu, sie solle sich im Pub auf einen Schnaps oder ein Bier einladen lassen.

          Die Einladungen lehnte die Kanzlerin aber ab und genoss stattdessen ein wenig das Bad in der Menge, bevor sie zum Treffen mit  Russlands Präsident Putin aufbrach.

          Am Samstagmorgen hatte die Meldung über den nächtlichen Gang der Kanzlerin ihren Weg in fast alle australischen Medien gefunden, genauso wie in die sozialen Netzwerke. Die Kommentare waren überwiegend positiv. Ein Nutzer auf Facebook schrieb etwa: „Das zeichnet eine wahren Anführer aus: sich unter die Einheimischen zu mischen!“

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