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Wahl in Amerika : Reden bei Goldman Sachs bringen Clinton in Bedrängnis

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Clinton 2013 vor Wall-Street-Bankern: Eine Regulierungen der Banken nach der Finanzkrise sei aus politischen Gründen nötig gewesen. Bild: AP

Wenige Wochen vor der Wahl bringen weitere Wikileaks-Enthüllungen neues Ungemach für Hillary Clinton. Vor allem drei hochbezahlte Reden vor Wall-Street-Bankern dürften sie weiter Glaubwürdigkeit kosten.

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          Drei hochbezahlte Reden, die sie nach ihrem Ausscheiden als amerikanische Außenministerin vor Vertretern der Investmentbank Goldman Sachs gehalten hat, bringen die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wenige Wochen vor der Wahl in Bedrängnis.

          In den Reden, die die Enthüllungsplattform Wikileaks am Wochenende veröffentlichte, gibt Clinton zu verstehen, dass Regulierungen der Banken nach der Finanzkrise aus politischen Gründen nötig gewesen seien. Das Clinton-Wahlkampflager bestätigte die Echtheit der Abschriften zwar nicht, bestritt sie aber auch nicht. Wikileaks zufolge stammen sie vom gehackten E-Mail-Konto von John Podesta, dem Vorsitzenden ihrer Wahlkampagne.

          Wikileaks veröffentlicht seit Tagen immer wieder Auszüge daraus – anscheinend hauptsächlich mit dem Ziel zu zeigen, dass Clinton der Wall Street weitaus näher stehe, als sie zugegeben habe. Sie selber hat sich bisher hartnäckig geweigert, Redeauszüge zu veröffentlichen.

          Clinton trat nach ihrem Ausscheiden als Außenministerin 2013 drei Mal vor Goldman-Sachs-Bankern auf. In einer Rede sagte sie den Wikileaks-Enthüllungen zufolge: „Es gab außerdem aus politischen Gründen die Notwendigkeit, etwas zu tun. Denn wenn du ein gewähltes Kongressmitglied wärst und Leute in deinem Wahlkreis Arbeitsplätze verlieren und Firmen schließen würden und jeder in der Presse sagt, dass das alles die Schuld der Wall Street ist, dann kannst du nicht einfach so da sitzen und nichts tun.“

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