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Trump schürt Ängste : Wie kriminell sind illegale Einwanderer in Amerika wirklich?

  • -Aktualisiert am

Immer wieder treten Trump und sein Vizepräsident Mike Pence mit Angehörigen von Opfern illegaler Einwanderer auf, den „Engelsmüttern“. Bild: Picture-Alliance

Bislang konnte Trump darauf setzen, dass Fakten bei seinen Anhängern keine Rolle spielen. So konnte der Präsident weiter die Angst vor illegal eingewanderten „Verbrechern“ schüren – doch laut Statistik ist sie unbegründet.

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          Was immer man Donald Trump vorwerfen kann – die nach den Kongresswahlen im vergangenen Herbst allzu schnell aufgestellte Behauptung, er habe die Einwanderungspolitik nur benutzt, um seine Basis aufzupeitschen, und das Thema dann wieder vergessen, ist falsch. Für den amerikanischen Präsidenten ist immer Wahlkampf.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Sein zentrales Versprechen aus der Zeit vor seiner Wahl 2016, den Bau einer durchgehenden Mauer an der Grenze zu Mexiko, begründet er kontinuierlich mit einer steigenden Zahl illegaler Migranten, welche die Grenzbehörden überforderten, sowie der wachsenden Bedrohung der öffentlichen Sicherheit durch immer mehr Drogendealer, Menschenschmuggler, Vergewaltiger, kriminelle Gang-Mitglieder und Terroristen, die über die Südgrenze ins Land kämen.

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