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Sicherheitsprogramme : Washington verbietet Kaspersky-Software bei Behörden

  • Aktualisiert am

Kaspersky in Moskau (Bild aus dem Jahr 2009) Bild: Reuters

Wegen angeblicher Nähe zum Kreml und den russischen Geheimdiensten darf die russische Sicherheitssoftware nicht mehr von Behörden verwendet werden. Kaspersky weist die Anschuldigungen zurück.

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          Die amerikanische Regierung hat Bundesbehörden die Benutzung von Software des russischen Konzerns Kaspersky verboten. Das Heimatschutzministerium erklärte am Mittwoch, man sei besorgt über Verbindungen zwischen Firmenvertretern und russischen Geheimdiensten. Es bestehe das Risiko, dass die russische Regierung den Zugang über Kaspersky-Produkte ausnutzen könne, um Informationssysteme der Behörden zu kompromittieren, hieß es in einer Mitteilung.

          Die Sicherheitssoftware von Kaspersky gewähre einen umfassenden Zugang auf Dateien und Administrationsrechte von Computern, auf denen sie installiert sei, erklärte das Ministerium weiter. Die Behörden hätten 60 Tage Zeit, um Pläne zu entwickeln, wie die Benutzung der Programme gestoppt werden könne, und 90 Tage, um diese umzusetzen. Man habe Kaspersky die Gelegenheit gegeben, zu den Bedenken Stellung zu nehmen.

          Kaspersky ist auf Sicherheits- und Anti-Viren-Programme spezialisiert. Die Software wird auch in Deutschland häufig genutzt. Kritiker werfen dem Unternehmen Verbindungen zum Kreml vor. Kaspersky weist das zurück.

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