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Mit unparteiischem Blick : Wie die OSZE Amerikas Präsidentenwahl überwachen will

In Lauderhill bereitet ein Postmitarbeiter die Briefwahl-Stimmzettel für die amerikanische Präsidentenwahl für den Transport zu einem örtlichen Postbüro vor. Bild: dpa

Verlaufen die Präsidentenwahlen in den Vereinigten Staaten ordnungsgemäß und transparent? Das prüft eine Beobachtermission der OSZE. Ihr Einsatz ist in diesem Jahr alles andere als Routine.

          4 Min.

          Fast genau einen Monat vor dem Tag der amerikanischen Präsidentenwahl treffen an diesem Montag neun deutsche Wahlbeobachter in Washington ein. Sie reisen im Auftrag der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, und können sich auf eine Einladung des OSZE-Mitglieds Vereinigte Staaten berufen.

          Johannes Leithäuser

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Die gegenseitige Wahlbeobachtung in OSZE-Ländern ist üblich: Auch zu Bundestagswahlen sind Beobachter aus anderen OSZE-Ländern immer eingeladen; umgekehrt hoffen deutsche und andere westeuropäische Institutionen, zu Wahlvorgängen in OSZE-Staaten wie Aserbaidschan oder Russland Beobachter entsenden zu können. Als die belarussische Führung es zur Präsidentenwahl im vergangenen August unmöglich machte, eine Wahlbeobachtung zu organisieren, erregte das Aufsehen.

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