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Wahlergebnis in Georgia : Drohanruf vom Präsidenten

Donald Trump bei einer Zeremonie im vergangenen Dezember Bild: Evan Vucci/AP/dpa

Donald Trump wollte Georgias Innenminister zur Änderung des Wahlergebnisses bewegen: Brad Raffensperger solle ihm helfen, fehlende Stimmen zu „finden“. Politisch hat Trump keine Chance auf Erfolg, juristisch bewegt er sich auf dünnem Eis.

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          Donald Trump jammerte, er drohte, er log: Am Sonntag veröffentlichte die „Washington Post“ den Mitschnitt eines Telefonats, in dem der Wahlverlierer alles versuchte, um Georgias Innenminister zur Wahlmanipulation zu überreden. Brad Raffensperger ließ sich aber nicht überzeugen, das Wahlergebnis für den scheidenden Präsidenten hinzubiegen.

          In dem Gespräch sind Drohungen und Lügen zu hören, die auch juristisch problematisch für Trump sein könnten. Wie die Zeitung genau an den Mitschnitt kam, ist bislang nicht bekannt – fest steht, dass die Unterhaltung am 2. Januar stattfand, also lange, nachdem die Bundesstaaten die Ergebnisse der Abstimmung am 3. November zertifiziert und die Wahlleute Joe Biden zum 46. Präsidenten gewählt hatten.

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