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Kampf ums Weiße Haus : Auch Bobby Jindal will Präsident werden

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Nur Außenseiterchancen: Bobby Jindal, Sohn indischer Einwanderer, will Präsident werden. Bild: AP

Bobby Jindal, Gouverneur von Louisiana will Präsident der Vereinigten Staaten werden. Doch seine Chancen, für die Wahl nominiert zu werden, stehen für den zwischenzeitlichen Hoffnungsträger der Republikaner schlecht.

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          Der Gouverneur Bobby Jindal steigt als 13. Bewerber in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner ein. Der Regierungschef des Bundesstaates Louisiana teilte seine Ambitionen am Mittwoch im Onlinedienst Twitter mit. Auf seiner Website veröffentlichte er ein Video, in dem er seinen Kindern erklärt, dass er Präsident der Vereinigten Staaten werden möchte. Seine Chancen gelten aber als äußerst gering. In jüngsten Umfragen erreichte der 44 Jahre alte Politiker laut der Website realclearpolitics.com nicht einmal ein Prozent.

          Jindal amtiert seit Januar 2008 als Gouverneur von Louisiana. Der Sohn indischer Einwanderer fordert wie viele seiner republikanischen Mitbewerber eine drastische Kürzung der Staatsausgaben und eine Rücknahme der Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama. Die Homoehe lehnt er ebenso ab wie einheitliche Bildungsstandards in allen amerikanischen Bundesstaaten. Von 2005 bis 2008 saß er im Repräsentantenhaus in Washington. Vor seiner Karriere in der Politik arbeitete Jindal in der Verwaltung in Louisiana und für die Beratungsfirma McKinsey.

          Bei den Republikanern zeichnet sich ein harter Kampf um die Präsidentschaftskandidatur ab. Als aussichtsreichster Bewerber gilt Jeb Bush, der vergangene Woche offiziell in das Rennen einstieg. Der frühere Gouverneur von Florida ist der Bruder vormalige Präsident George W. Bush und Sohn des früheren Präsidenten George H.W. Bush. Zu seinen Konkurrenten gehören unter anderem die Senatoren Marco Rubio, Ted Cruz und Rand Paul. Erwartet wird zudem die Bewerbung von Wisconsins Gouverneur Scott Walker.

          Bei den Demokraten gilt die frühere Außenministerin und ehemalige First Lady Hillary Clinton als klare Favoritin. Die Vorwahlen beider Parteien beginnen Anfang kommenden Jahres, gekürt werden die Kandidaten auf Parteitagen im Sommer 2016. Präsident Obama darf bei der Wahl im November 2016 nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

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