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„Early Voting“ in Amerika : Mit Schikanen und Behinderung zur Wiederwahl?

  • -Aktualisiert am

Wahlen sind in den Vereinigten Staaten oft mit langen Wartezeiten verbunden – wie hier in Boston. Bild: EPA

Viele Wähler in Amerika wollen ihre Stimme beim „Early Voting“ abgeben. Doch vor den Wahlbüros müssen sie stunden- oder sogar fast tagelang warten. „Das ist Wahlbehinderung“, twitterte eine empörte Wählerin.

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          Sie sitzen auf Klappstühlen, sie schwitzen in der Mittagshitze, sie essen im Stehen: Wer bei der Präsidentenwahl früh abstimmen will, muss vielerorts stundenlang anstehen – manchmal einen ganzen Tag lang. In Cobb County in Georgia hielten manche Menschen vergangene Woche fast zehn Stunden lang durch, auch aus Ohio gingen Bilder von langen Warteschlangen durch die Medien.

          Wählerinnen twitterten über ihre Erlebnisse: Everlean Rutherford wartete in Cobb County in Georgia mehr als neun Stunden lang und sagte Journalisten, sie habe an den von einem Polizisten getöteten George Floyd und an die Zukunft ihrer Kinder gedacht. Anfangs habe das Durchhaltevermögen und die Freundlichkeit der Menschen sie noch gefreut, nach einigen Stunden wurde sie ärgerlich, so Rutherford: „Das ist Wahlbehinderung“, twitterte sie.

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