https://www.faz.net/aktuell/politik/von-trump-zu-biden/von-bush-bis-trump-was-ist-aus-den-us-republikanern-geworden-17038746.html
Bildbeschreibung einblenden

Von Bush bis Trump : Was ist aus den Republikanern geworden?

Ein Trump-Unterstützer in Miami mit einem T-Shirt, das den Präsidenten als Captain America zeigt. Bild: AFP

George H.W. Bush konnte am Wahlabend vor 28 Jahren sein Scheitern eingestehen. Donald Trump möchte nicht einmal an eine mögliche Niederlage denken. Das sagt viel aus über die Republikanische Partei.

  • -Aktualisiert am
          2 Min.

          Der letzte amerikanische Präsident, den die Wähler nicht mit einer zweiten Amtszeit betrauen wollten, war George H.W. Bush. Wie Donald Trump, dem jetzt das gleiche politische Schicksal drohen könnte als Ergebnis einer demokratischen Wahl – angesichts der imaginierten Betrugsvorwürfe des Amtsinhabers verdient das festgehalten zu werden –, war Bush ein Republikaner. Doch obwohl sie unter demselben Parteinamen firmier(t)en, trennen sie Welten: Internationalist und Freihändler der eine, Nationalist und Handelskrieger der andere; Allianzloyalist der 41. Präsident, Bündnisverächter und Diktatorenversteher der 45. Präsident; der Patron der Wiedervereinigung Deutschlands von damals gegen den Deutschland-Basher von heute.

          Diese Spanne ist enorm, und sie zeigt auch an, wie sich die Republikanische Partei in den vergangenen Jahren verändert hat. Aus einer konservativen Partei, die früher auch moderate Positionen unter ihrem Dach versammelte, ist ein aggressiver Kampfverband geworden, der sich dem Mann im Weißen Haus, bis auf wenige Ausnahmen, unterworfen hat.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Die gefälschten Titelblätter der Satire-Zeitschriften.

          Russland fälscht Satireblätter : Das ist keine Satire, das ist dumpfe Propaganda

          Die russische Propaganda tobt sich auf einem neuen Feld aus. Sie fälscht Titel von Satireblättern wie „Charlie Hebdo“, „Mad“ und „Titanic“. Die Botschaft lautet: Die Ukrainer seien Nazis und die Europäer hätten die Ukraine-Hilfe satt. Ein Gastbeitrag.
          „An den Kopf zu geben“ steht auf diesem Topf. Er war einer von acht untersuchten Gefäßen mit Zubereitungen für den Kopf der Mumie, die unter anderem ein Gemisch aus Pistazienharz und Wacholderöl enthielten.

          Mumifizierung im alten Ägypten : Cremes für die Ewigkeit

          Im Geschirr aus einer Mumifizierungsstätte wurden Rückstände einiger der Essenzen identifiziert, mit denen die alten Ägypter ihre Toten einbalsamierten. Dabei gab es einige Überraschungen.
          Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am 8. Februar auf der Regierungsbank im Bundestag, links neben ihm Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne)

          Flüchtlingskrise : Weiß es auch der Kanzler nicht?

          Vor dem EU-Gipfel zur Migrationspolitik hätte eine Regierungserklärung wenigstens andeuten müssen, wie Olaf Scholz die Schwierigkeiten bewältigen will, die sich seit Monaten aufgestaut haben. Dazu war nichts zu hören.