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Bewaffnete Trump-Anhänger : „Wenn wir nicht zusammenkommen, ist Gewalt unausweichlich“

Anhänger der „Oath Keepers“ bei einer Kundgebung für Donald Trump in Washington Bild: AP

Richard Mack ist der Anführer von Regierungsgegnern unter Amerikas Polizisten. Er glaubt an das Recht auf bewaffneten Widerstand. Im Interview erklärt er, was Leute wie ihn antreibt.

          3 Min.

          Herr Mack, wir erreichen Sie telefonisch in Arizona. Stimmt es, dass Sie eine Führungsfigur von zwei bewaffneten Milizen sind, dem Verband der Constitutional Sheriffs and Peace Officers und den Oath Keepers, die kürzlich das Kapitol gestürmt haben?

          Justus Bender
          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Ich bin seit drei Jahren nicht mehr bei den Oath Keepers dabei. Die Constitutional Sheriffs habe ich gegründet, aber wir sind keine Miliz. Soweit ich weiß, sind die Oath Keepers das auch nicht.

          Das behaupten die meisten Gruppen, die als Milizen bezeichnet werden. Sie haben einmal gesagt, die Constitutional Sheriffs seien „die Armee, die unsere Nation befreien wird“.

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