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Wahlkampf in Amerika : Eine Schwarze wäre gut

  • -Aktualisiert am

Kamala Harris: Wird sie Bidens „Running Mate“? Bild: Reuters

Joe Biden sucht eine Frau für das Amt des Vizepräsidenten. Aber die Proteste nach dem Tod von George Floyd verändern die Anforderungen an die Kandidatin.

          3 Min.

          Joe Biden hat nicht viele Gemeinsamkeiten mit Donald Trump. Dass er aber ebenso wie der amerikanische Präsident bekannt dafür ist, seine Worte nicht immer klug zu wägen, dürfte kaum jemand bestreiten. Kürzlich kam es in einem Interview mit einem bekannten afroamerikanischen Moderator zu einem Wortgefecht darüber, ob Biden quasi verpflichtet sei, eine Schwarze zu seiner Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten zu machen. Schließlich war er nur mit den Stimmen der Afroamerikaner der faktische Präsidentschaftskandidat geworden. Der Herausforderer sagte: „Wenn du dich nicht entscheiden kannst, ob du mich oder Trump wählst, dann biste kein Schwarzer.“ Er wählte den volkstümlichen Slang: „then you ain’t black“.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Biden hat sich inzwischen dafür entschuldigt, so getan zu haben, als habe er die Stimmen der Schwarzen schon in der Tasche. Und die Angelegenheit wäre auch längst vergessen, hätte sich in dem Gespräch nicht der Eindruck verfestigt, Amy Klobuchar sei Bidens Favoritin für den Posten des „running mate“.

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