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Wahlen in Amerika : Demokraten erobern Gouverneursposten in Kentucky

  • Aktualisiert am

Andy Beshear am Dienstagabend in Louisville Bild: AFP

Mit denkbar knappem Abstand hat der demokratische Kandidat Beshear den republikanischen Amtsinhaber Bevin bezwungen. Für Präsident Trump ist das Ergebnis ein weiterer Rückschlag innerhalb weniger Stunden.

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          Ein Jahr vor der nächsten Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten hat Amtsinhaber Donald Trump bei Wahlen in zwei Bundesstaaten einen Dämpfer erhalten: Die gegen Trump kämpfenden Demokraten setzten sich am Dienstag bei Wahlen in Virginia und Kentucky durch. Im Bundesstaat Mississippi siegte bei der Gouverneurswahl laut amerikanischen Medienberichten derweil der republikanische Kandidat Tate Reeves.

          Mit besonderer Spannung erwartet wurde das Ergebnis der Gouverneurswahl im traditionell konservativen Bundesstaat Kentucky. Der amtierende republikanische Gouverneur Matt Bevin wurde dort nach dem offiziell vorliegenden Auszählungsergebnis mit einem halben Prozentpunkt vom demokratischen Herausforderer Andy Beshear geschlagen. Bevin erkannte seine Niederlage zunächst nicht an.

          Trump hatte bei einem Wahlkampfauftritt in Kentucky am Montagabend vor 20.000 Anhängern gesagt, wenn der Sieg an die Demokraten gehe, wäre dies eine „sehr schlechte Botschaft“. Seine Anhänger könnten ihm das nicht antun. Das Ergebnis ist nun jedoch ein weiterer Rückschlag für Trump innerhalb weniger Stunden. Denn kurz vorher hatte der EU-Botschafter der Vereinigten Staaten Gordon Sondland seine Aussage vor dem Kongress revidiert und die Regierung belastet. Er habe gegenüber der ukrainischen Regierung durchaus erkennen lassen, dass 400 Millionen Dollar Militärhilfe zurückgehalten würden, so lange Kiew keine Untersuchung des Verhaltens von Hunter Biden – Sohn des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Joe Biden – als Mitglied des Verwaltungsrats des ukrainischen Gasversorgers Burisma durchführe, sagte Sondland am Dienstagabend.

          In Virginia errangen die Demokraten erstmals seit 25 Jahren die Mehrheit in beiden Parlamentskammern. Der Parteichef der Demokraten, Tom Perez, sprach von einem „historischen Sieg“, der Trump „und alle Republikaner bis ins Mark erschüttern“ sollte. Die Demokraten würden nunmehr „in jedem Wahlgang in jedem Bundesstaat“ mit „nie dagewesener Energie“ um den Sieg ringen. Und so würden sie Trump im kommenden Jahr schlagen, fügte Perez hinzu.

          Vor den aktuellen Wahlen hatte Präsident Trump sich in Mississippi und Kentucky in den Wahlkampf eingeschaltet, in Virginia jedoch nicht.

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