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Vorwahlen in Amerika : Erster Abgeordneter spricht sich für Trump als Präsidenten aus

  • Aktualisiert am

Donald Trump weist den Weg – zumindest bei seiner Kampagne am Mittwoch in der Regents University im Bundesstaat Virginia. Bild: Reuters

Chris Collins ist Republikaner - und nun der erste Kongressabgeordnete, der Donald Trump ins Weiße Haus einziehen sehen will. Seine Begründung richtet sich auch gegen Parteifreunde.

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          Erstmals hat sich ein amerikanischer Kongressabgeordneter für die Wahl des Milliardärs Donald Trump zum Präsidenten ausgesprochen. „Die Zeit ist gekommen, um 'Nein’ zu Berufspolitikern zu sagen und ’Ja’ zu Jemanden, der Jobs geschaffen und ein Unternehmen zum laufen gebracht hat“, erklärte am Mittwoch der Republikaner Chris Collins. Er vertritt im Repräsentantenhaus Wähler aus Trumps Heimatbundesstaat New York. Trump hatte am Vortag im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner den dritten Vorwahl-Sieg in Folge erzielt.

          Wahlen in Amerika : Trump gewinnt Vorwahlen der Republikaner in Nevada

          Die öffentlichen Bekenntnisse von Politikern zu ihren bevorzugten Kandidaten - auf Englisch „endorsements“ genannt - spielen eine wichtige Rolle im US-Wahlkampf. So stellte sich am Mittwoch der ranghöchste Demokrat im Senat, Harry Reid, hinter die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton, die sich um die Kandidatur der Demokraten bewirbt. Trump selbst hatte am Mittwoch vor Collins’ Stellungnahme dem Sender CNN erklärt, Endorsements hätten „keine große Bedeutung“ und seien „eine Zeitverschwendung“.

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