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Mike Pence : Trumps Vizepräsident kommt zur Münchner Sicherheitskonferenz

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Amerikas Vizepräsident Mike Pence spricht am 26. Januar auf einem Kongress in Philadelphia, Pennsylvania. Bild: AFP

Die Amerikaner planen einen großen Aufschlag beim diesjährigen „Davos der Sicherheitspolitik“. Vizepräsident und Verteidigungsminister reisen an. Kommt nun auch der neue Außenminister?

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          Amerikas Vizepräsident Mike Pence wird an der diesjährigen Sicherheitskonferenz in München teilnehmen. Das bestätigte der Veranstalter am Freitag gegenüber FAZ.NET. Es wäre der erste Besuch eines ranghohen amerikanischen Regierungsvertreters der Regierung Trump.

          Über Pence Teilnahme war schon länger spekuliert worden. Vor zwei Wochen war bereits bekannt geworden, dass Amerikas neuer Verteidigungsminister und früherer General, Jams Mattis, an der Konferenz teilnehmen werde, die in diesem Jahr recht spät vom 17. bis zum 19. Februar im Bayerischen Hof, dem traditionellen Tagungshotel in der Münchner Innenstadt, stattfinden wird. Begleitet werden sollen die beiden von einer großen amerikanischen Delegation. Allein zwanzig Senatoren und Kongressabgeordnete erwarten die Organisatoren in München.

          Ob auch Amerikas am Mittwoch vereidigter Außenminister Rex Tillerson an der Sicherheitskonferenz teilnehmen wird, ist noch offen. Zwar hatte die Teilnahme eines amerikanischen Vizepräsidenten an der Münchner Sicherheitskonferenz stets das Fernbleiben des Außenministers bedeutet. Es scheint jedoch möglich, dass die Regierung Trump mit dieser Tradition brechen wird, damit Tillerson die Chance wahrnehmen kann, seine außenpolitischen Kontakte auszubauen.

          Die Zusage des amerikanischen Vizepräsidenten könnte in den kommenden zwei Wochen bis zu Sicherheitskonferenz noch Zusagen weiterer, ranghoher Teilnehmer nach sich ziehen. Pence Vorgänger Joe Biden hatte in den Jahren 2009, 2013 und 2015 an der Münchner Sicherheitskonferenz teilgenommen. In seiner ersten Rede hatte er einen Neustart der erkalteten Beziehungen zu Russland ausgerufen, der jedoch zu keiner langfristigen Verbesserung des Verhältnisses zwischen Washington und Moskau beitragen konnte.

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