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Trennung unter Schmerzen : Die Konservativen kehren den Republikanern den Rücken

Donald Trump hat nach wie vor großen Einfluss auf die Republikaner. Doch der Widerstand gegen den Ex-Präsidenten wächst. Bild: Reuters/Leah Millis

Donald Trump ist nicht mehr Präsident, sein Einfluss auf die republikanische Partei aber bleibt groß. Extremisten und Verschwörungsideologen haben Konjunktur. Immer mehr Gemäßigte ziehen sich resigniert zurück.

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          In der republikanischen Partei gebe es in letzter Zeit etwas Ärger, aber bald werde man sich wieder vereinen und dann gemeinsam gegen die Regierung von Präsident Joe Biden Politik machen – Ronna McDaniel, die Vorsitzende des Republikanischen Nationalkommittees, versuchte kürzlich in einem Interview bei „Fox Business“, abzuwiegeln. Doch ihre Partei ist gespalten. Rechte Extremisten und Trump-Loyalisten stehen denjenigen gegenüber, die auf traditionelle Weise ihre Ziele durchsetzen wollen. 

          Prominente Republikaner wie der Fraktionsvorsitzende im Senat, Mitch McConnell, oder der Minderheitsführer im Abgeordnetenhaus, Kevin McCarthy, kritisierten Donald Trump nach der Attacke auf das Kapitol am 6. Januar zwar deutlicher als zuvor. Sie haben das Abdriften ihrer Partei nach Rechtsaußen aber bislang nicht bremsen können – oder sie wollten es nicht, nachdem sie sich die Radikalisierung jahrelang zunutze gemacht hatten. 

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