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Trumps Personalumbau : Der Stoff für die Dolchstoßlegende

  • -Aktualisiert am

Trump will nicht weichen: Das Weiße Haus in Washington am Montag Bild: UPI/laif

Donald Trump will es allen heimzahlen, denen er schon lange Illoyalität vorwirft. Er plant längst über den 20. Januar hinaus – und will sich die Kontrolle über die Republikaner sichern.

          5 Min.

          James Stavridis sah sich zu einer ungewöhnlichen Intervention genötigt. Der Admiral und frühere Nato-Oberbefehlshaber schrieb auf Twitter: Wenn der Präsident nun auch noch die FBI- und CIA-Direktoren feuere, zwei wahre Profis und Patrioten, befinde man sich in nächster Zeit „in unbekannten Gewässern“. Das alles sehe nach einer „Politik der verbrannten Erde“ aus. Es sei ein „Spiel mit dem Feuer“.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Anlass für das Alarmschlagen am Montag war ein Tweet Donald Trumps unmittelbar zuvor. Der Präsident schrieb: „Mark Esper ist gekündigt“, er danke ihm für seinen Dienst als Verteidigungsminister. Kommissarisch setzte er Christopher Miller, den bisherigen Direktor des Nationalen Antiterror-Zentrums, als Nachfolger ein. Für den Fall seiner Wiederwahl war mit diesem Schritt gerechnet worden – wie auch mit Personalwechseln in anderen Sicherheitsbehörden. Doch nun? Trump gesteht seine Niederlage in der Präsidentenwahl immer noch nicht ein. Er zieht vor Gericht. Doch selbst wenn er glauben sollte, am Ende doch noch zum Wahlsieger erklärt zu werden – warum dann das Personalrevirement inmitten dieses Kampfes?

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