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Verlierer der Woche : Schwarzer Dienstag

Brüder im Geiste: Boris Johnson und Donald Trump Bild: Reuters

Trump steht ein Amtsenthebungsverfahren ins Haus, Johnson haut der Supreme Court auf die Finger: Für den amerikanischen Präsidenten und den britischen Premier war es eine Woche des Missvergnügens. Ihre Reaktion: Sie sind aggressiv bis zur Niedertracht.

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          Wenn sie ehrlich sind, werden sie vermutlich nicht einmal selbst behaupten, die vergangene Woche war eine der vergnüglichsten in ihrem bisherigen politischen Leben. Donald Trump und Boris Johnson, den beiden Brüdern im Geiste, die sich als Helden des Volkes im Kampf gegen das sogenannte Establishment gerieren, bläst eine steife Brise ins Gesicht. Es ist ein Gegenwind, der, so ist es nun mal gewollt, in den Verästelungen des gewaltenteiligen politischen Systems ihrer Länder entstanden ist.

          Seit Dienstag ist es nun klar: Die Demokraten in Washington bereiten ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten vor, dem sie Amtsmissbrauch vorwerfen. Mehrere Ausschüsse des von ihnen kontrollierten Repräsentantenhauses haben Ermittlungen aufgenommen. In der Sache, welche zum Einsatz der ultimativsten Waffe in der Dauerfehde zwischen Präsident und Kongress führen kann, geht es darum, dass Trump laut einem Telefonprotokoll den neuen ukrainischen Präsidenten dazu gedrängt hat, gegen den früheren demokratischen Vizepräsidenten Biden, einen möglichen Gegenkandidaten bei der kommenden Präsidentenwahl, und gegen dessen Sohn Hunter Ermittlungen aufzunehmen. Ihnen wiederum wirft Trump Korruption und (versuchte) Einflussnahme vor, um die ukrainische Staatsanwaltschaft seinerzeit von Untersuchungen abzuhalten. Aus politischem Kampf droht die Schlacht um das Ganze zu werden.

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