https://www.faz.net/-gpf-9l5k6

Golanhöhen und Trump : Die Israelis sprechen von einem Wunder

„Netanjahu spielt in einer anderen Liga“: Ein Plakat von Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten in Jerusalem Bild: EPA

Auf dem Golan ist man begeistert über Trumps Vorstoß, Israels Souveränität über das Gebiet anzuerkennen. Doch der Präsident verfolgt auch innenpolitische Ziele.

          5 Min.

          Der Golan ist voll von Schmetterlingen. Zu Abertausenden fliegen sie über die grünen steinigen Felder, landen auf den Wildblumen, die im Gras und zwischen den vielen Steinen blühen. Ein Paradies, auf den ersten Blick. Doch die Blumen verdecken gelbe Warnschilder, die vor nicht geräumten Minen warnen, Überbleibseln des Sechstagekrieges von 1967.

          Christoph Ehrhardt
          Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Beirut.
          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.
          Jochen Stahnke
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Nun lenkt ein Vorstoß des amerikanischen Präsidenten Aufmerksamkeit auf die Region. Am Donnerstagabend schrieb Donald Trump auf Twitter, es sei an der Zeit, die israelische Souveränität über die Golanhöhen anzuerkennen, die das Land am sechsten Tag des Krieges eroberte und 1981 annektierte: ein Bruch der UN-Charta und von UN-Resolutionen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Neuer Mercedes SL : Renner, Roadster, Rentner

          Mit der achten Generation des SL kehrt Mercedes zum Stoffdach zurück und ersetzt den Doppelnamen Mercedes-Benz durch Mercedes-AMG. Die Tochter in Affalterbach baut auch den Wagen. Ein Plug-in-Hybrid ist in Vorbereitung.
          Machtdemonstration: Ein Konvoi russischer gepanzerter Fahrzeuge fährt auf einer Autobahn auf der Krim. .

          Russischer Aufmarsch : Die Ukraine ist von drei Seiten umstellt

          Westliche Dienste sehen mit Unruhe, wie Moskau immer mehr Truppen an die Grenze zur Ukraine verlegt – auch über Belarus und das Schwarze Meer. Mit ihren Waffen sind die Russen schon jetzt überlegen.