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Trump feuert Esper : Die Rache des Präsidenten

  • -Aktualisiert am

Präsident Trump und Verteidigungsminister Mark Esper auf einer Pressekonferenz im März 2020. Bild: Reuters

Donald Trump entlässt seinen Verteidigungsminister und ersetzt ihn durch einen treuen Mitstreiter. Wer ist der Neue? Und: Rüstet sich der Wahlverlierer mit ihm für eine große Schlacht?

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          Als Donald Trump und mit ihm einige Republikaner im Sommer gern das Militär gegen Randalierer und antirassistische Demonstranten eingesetzt hätten, war er unter denen, die nein sagten: Verteidigungsminister Mike Esper wollte eine solche Aktion nicht mittragen. Nun muss er seinen Hut nehmen, noch bevor die Legislaturperiode vorbei ist. Trump, der sich immer noch nicht mit seiner Niederlage gegen den Demokraten Joe Biden abfinden will, reagiert sich mit Entlassungen ab – wieder einmal. Vielleicht hat er auch noch ein anderes Motiv, will im Zweifelsfall auf weniger Widerstand stoßen, wenn er militärische Anweisungen gibt. Wahrscheinlicher wirkt, dass Trump Wut ablässt und dabei möglichst viel Unruhe in der Verwaltung stiftet.

          Espers kommissarischer Nachfolger Christopher Miller leitete bislang das National Counterterrorism Center, das beim Nationalen Geheimdienstdirektor angesiedelt ist. Er war erst im August von beiden Parteien im Senat bestätigt worden; deshalb darf Trump ihn vorläufig auf die Position an der Spitze des Pentagons versetzen. Miller diente bei Spezialeinheiten des Militärs, war insgesamt 27 Jahre lang bei den Streitkräften und gilt als Kenner von Antiterrorismus-Methoden und -Operationen. Er gehörte der engeren Mannschaft des Präsidenten bereits in den Jahren 2018 und 2019 an, als er Berater für Terrorismusbekämpfung im Weißen Haus war.

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