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Treffen mit Golf-Staatschefs : Trump lobt „sehr starke“ Sicherheit in Ägypten

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Nur lobende Worte für Ägyptens autokratischen Staatschef al-Sisi: Donald Trump in Riad Bild: Reuters

Nach seinem milliardenschweren Waffen-Deal setzt Donald Trump seinen Besuch in Saudi-Arabien fort. Er schwärmt von „wunderschöner militärischer Ausrüstung“ – und ist besonders von Ägyptens Präsident al-Sisi beeindruckt.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat auch am zweiten Tag seines Besuchs in Saudi-Arabien Waffengeschäfte in den Mittelpunkt seiner Treffen mit arabischen Staatsführern gestellt. Zugleich bemühte er sich darum, die Beziehungen zwischen Washington und der arabischen Welt zu stärken. Er nahm eine Einladung des ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi an, das Land am Nil bald zu besuchen.

          Mit den Golfstaaten unterzeichneten die Vereinigten Staaten ein Abkommen zur Überwachung der Finanzströme von Terrorgruppen, wie der TV-Sender Al-Arabija meldete. Vor dem Gespräch mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, erklärte Trump am Sonntagmorgen nach Angaben von mitreisenden Journalisten: „Eine der Sachen, über die wir diskutieren werden, ist der Kauf von jeder Menge wunderschöner militärischer Ausrüstung, weil das niemand macht wie die Vereinigten Staaten.“

          Für die Vereinigten Staaten bedeute das „Jobs“, für die Region „großartige Sicherheit“, sagte Trump weiter. Die Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien hatten bereits am Samstag – dem ersten Tag von Trumps Besuch in Riad – ein gigantisches Waffengeschäft in Höhe von rund 110 Milliarden Dollar (knapp 100 Milliarden Euro) abgeschlossen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren soll Saudi-Arabien sogar Waffen im Wert von etwa 350 Milliarden Dollar aus den Vereinigten Staaten kaufen. Trump geht es dabei nach eigener Aussage um die Schaffung von Arbeitsplätzen im eigenen Land.

          Tillerson: „Starke Botschaft an gemeinsamen Feind„ Iran

          Der amerikanische Außenminister Rex Tillerson bezeichnete den Waffendeal als „eine starke Botschaft an unseren gemeinsamen Feind“ Iran. Das sunnitische Saudi-Arabien und der schiitische Iran sind Erzrivalen in der Region. Unter Trumps Vorgänger Barack hatten sich die traditionell engen Beziehungen von Saudi-Arabien und den anderen Golfstaaten zu den Vereinigten Staaten deutlich abgekühlt. Die arabischen Länder lehnten Obamas Annäherung an Iran und das Atomabkommen mit Teheran vehement ab. Trump hingegen hat sich mehrfach kritisch zur iranischen Führung geäußert.

          Trump bei einem Treffen mit dem kuwaitischen Emir Sabah al-Ahmad al-Jaber al-Sabah in Riad Bilderstrecke
          Trump bei einem Treffen mit dem kuwaitischen Emir Sabah al-Ahmad al-Jaber al-Sabah in Riad :

          Am Sonntag traf Trump zunächst den König des Golfstaats Bahrain, Hamad bin Isa al-Chalifa. Trump sagte dem Monarchen nach Angaben von mitreisenden Journalisten, es habe in der Vergangenheit einige kleine Belastungen bei den bilateralen Beziehungen gegeben, diese gehörten unter der neuen Administration nun der Vergangenheit an. Beim Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Al-Sisi lobte Trump die Sicherheit in Ägypten, die „sehr stark“ zu sein scheine. Al-Sisi rühmte Trump als „einzigartige Persönlichkeit, die in der Lage ist, das Unmögliche zu tun“. Ägyptens autokratischer Staatschef und Trump pflegen seit dessen Amtsantritt enge Beziehungen. Trump kündigte an, er wolle Ägypten bald besuchen.

          Nach einem Treffen mit den Golf-Kooperationsrat (GCC) wird Trump am Nachmittag an einem amerikanisch-islamischen Gipfel mit Dutzenden Staatschefs teilnehmen, auf dem Trump auch eine mit Spannung erwartete Grundsatzrede zum Islam halten wird. Zugleich will er nach qmerikanischen Medienberichten die Führer arabischer Staaten aufrufen, sich dem Kampf gegen den Terrorismus anzuschließen sowie dem Einfluss des Irans in der Region entgegenzutreten.

          Der amerikanische Präsident war in der Vergangenheit wiederholt mit anti- islamischen Äußerungen aufgefallen. Das Treffen in Riad soll deshalb  auch als Neustart der Beziehungen zur islamischen Welt dienen.

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