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Infizierte in Trumps Umfeld : Ein Superspreading-Event im Weißen Haus?

  • -Aktualisiert am

Infektionsherd Rosengarten? Am vorigen Samstag präsentierte Trump vor rund 150 Gästen seine Kandidatin für das Oberste Gericht. Bild: AP

Trump ist im Krankenhaus, etliche Kontaktpersonen sind infiziert – darunter sein Wahlkampfleiter, die Parteichefin und zwei Senatoren. Der Präsident aber flog noch durchs Land, als schon Quarantäne angesagt gewesen wäre.

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          Donald Trumps Infektion ist, wenn man so will, nur die Spitze des Eisbergs. Immer mehr Mitarbeiter des Präsidenten und Politiker aus seinem Umfeld berichten von positiven Testergebnissen. Anonyme Quellen aus dem Weißen Haus berichten Reportern von Panikstimmung und Wut. Manche können sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Präsident die eigenen Leute in Gefahr brachte. Trump habe Fieber, Husten und eine verstopfte Nase hieß es am Freitagnachmittag. Er werde dennoch für einige Tage im Walter-Reed-Krankenhaus bleiben. Dort gibt es eine Art Präsidentensuite, in der er seine Amtsgeschäfte fortsetzen kann.

          An eine vorübergehende Übertragung der Macht an Vizepräsident Mike Pence sei nicht gedacht, versicherte das Weiße Haus. Trump war in einem kurzen Video zu sehen, in dem er sich für die Genesungswünsche bedankte und versicherte, der Krankenhausaufenthalt sei eine Vorsichtsmaßnahme, damit alles gut gehe. Abends meldete er sich knapp auf Twitter: „Läuft gut, denke ich. Danke Euch allen. LOVE!“

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