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Nach dem Sturm aufs Kapitol : Trumps Empörung kommt vom Teleprompter

Donald Trump bei seiner Videoansprache am 7. Januar Bild: Reuters

Unter wachsendem Druck bemüht Trump sich nach der Erstürmung des Kapitols um Schadensbegrenzung. Doch selbst das engste Umfeld distanziert sich nun vom Präsidenten, seine Administration fällt immer mehr in sich zusammen.

  • -Aktualisiert am
          5 Min.

          Den ganzen Tag über war vom Präsidenten nichts zu hören. Twitter und Facebook hatten seine Kommunikationskanäle gesperrt. Öffentliche Auftritte hatte Donald Trump ohnehin schon länger keine mehr – sieht man freilich von jener Kundgebung am Mittwoch ab, mit er sich politisch selbst erledigte. Tatsächlich fiel in den 24 Stunden seitdem es den Sicherheitskräften gelungen war, die Belagerung des Kapitols durch extremistische Trump-Anhänger zu beenden, seine Administration in sich zusammen.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Zunächst reichte Verkehrsministerin Elaine Chao ihren Rücktritt ein, die Ehefrau von Mehrheitsführer Mitch McConnell. Später folgte Bildungsministerin Betsy DeVos. Im Weißen Haus kündigten ebenfalls mehrere Mitarbeiter, unter ihnen Stephanie Grisham, Trumps zeitweilige Sprecherin, die zuletzt wieder auf ihren Posten als Stabschefin der First Lady zurückgekehrt war.

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