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Joe Biden gegen Spaltung : Die Botschaft lautet Zuversicht

  • -Aktualisiert am

Wollen keine Spaltung: Biden und Harris am 1. Dezember in Wilmington Bild: AP

Biden glaubt, dass Kompromisse zwischen Demokraten und Republikanern möglich sind – trotz aller Polarisierung. Ein Einlenken beim Abzug der Soldaten aus Deutschland scheint ein erstes Zeichen dafür zu sein.

          3 Min.

          Joe Biden verzichtete auf jede triumphierende Geste. Er beließ es dabei, weiterhin die grundsätzliche Zuversicht auszustrahlen, die ihn seit dem Wahltag leitet. In einem ersten Doppelinterview mit der künftigen Vizepräsidentin Kamala Harris wurde der gewählte Präsident darauf angesprochen, dass nicht nur Donald Trump, sondern auch die Mehrheit der Republikaner seinen Wahlsieg noch nicht anerkannt habe. Er sage das „taktvoll“, holte Biden vorsichtig aus: „Mehr als nur ein paar derzeitige republikanische Senatoren“ hätten ihn vertraulich angerufen und ihm gratuliert.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Biden, lange Jahre selbst Mitglied der zweiten Kammer, bricht die vereinbarte Vertraulichkeit nicht. Er hat kein Interesse daran, irgendwen bloßzustellen. „Ich verstehe, in was für einer Situation sie sich befinden“, bis die Sache in den Köpfen nach dem Votum der Wahlleute eindeutig sei, sagte Biden in dem Interview mit dem Sender CNN. Dass Trump weiter behaupte, er habe die Wahl gewonnen, und unbegründete Betrugsvorwürfe äußere, bringe die Republikaner in eine schwierige Position. Bis zum 14. Dezember, wenn die Wahlleute ihr Votum abgeben, spätestens bis zu den Stichwahlen in Georgia, die über die Mehrheitsverhältnisse im Senat entscheiden, wird das Spiel noch weitergehen, sollte das heißen. Bis dahin hat Trump die Republikaner in der Hand. Dann, so war Biden zu verstehen, wendet sich das Blatt.

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