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Senatswahl in Georgia : Wo Trump noch als Prophet gilt

Trump-Unterstützer am 11. November vor dem Kapitol in Atlanta Bild: Reuters

Bei den Stichwahlen in Georgia im Januar wird sich zeigen, welche Partei die Kontrolle im Senat erringt. Die Republikaner brauchen den Wahlkämpfer Trump darum noch.

  • -Aktualisiert am
          6 Min.

          Eine Gruppe von Demonstranten hat sich am Zaun vor dem Parlamentsgebäude in Atlanta aufgestellt. Sie blicken andächtig zu Boden. Einige haben die Hände gefaltet. Sie beten das Vaterunser. Ein paar Schritte weiter vor dem versperrten Haupteingang des Kapitols steht eine zweite Gruppe, auch sie evangelikale Christen. Sie halten Schilder in die Höhe: „A recount is not enough“ – eine Neuauszählung der Stimmen reiche nicht aus. Einige von ihnen fordern Neuwahlen.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Hinter dem Zaun läuft gerade Brad Raffensperger vorbei. Er ist der „Secretary of State“ in Georgia, quasi der Innenminister des Südstaates, der zuständig ist für die Durchführung der Wahlen. Die Demonstranten wollen ihn zur Rede stellen. Doch Raffensperger hat gerade keine Zeit. Er hat soeben auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass die Stimmzettel der Präsidentenwahl noch einmal ausgezählt werden – manuell, fünf Millionen Stimmen.

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