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Problem mit Trump : In Steinmeiers Welt

  • -Aktualisiert am

Frank-Walter Steinmeier hat in seinem politischen Kosmos keinen Platz für Donald Trump. Aber was macht der deutsche Außenminister, wenn der Republikaner doch Präsident wird?

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          Am Werderschen Markt geht man wohl fest davon aus, dass die demokratische Kandidatin Clinton das Rennen um die Präsidentschaft machen wird. So kann „Chefdiplomat“ Steinmeier den republikanischen Kandidaten Trump ruhig als „Hassprediger“ bezeichnen – wie vergangene Woche auf einer SPD-Wahlkampfveranstaltung – oder für den unerwünschten Fall eines Trump-Sieges vorab verkünden, dann müsse es „einem echt bange werden, was aus der Welt wird“.

          Diese Warnung sei „sein gutes Recht“, meinte die Sprecherin des Auswärtigen Amts. Demgegenüber übt die Kanzlerin Zurückhaltung, will sich nicht in den amerikanischen Wahlkampf einmischen; das hat die stellvertretende Regierungssprecherin jetzt bestätigt. Dass ein Trump nicht in Steinmeiers Welt passt, ehrt den Außenminister.

          Aber was will er tun, wenn Trump doch ins Weiße Haus einziehen sollte? Ob Berlin die diplomatischen Beziehungen zu Washington abbrechen wird? Damit ist nicht zu rechnen. Ob Steinmeier dann wenigstens aus Protest gegen das amerikanische Wahlvolk zurücktreten wird? Das hätte Stil, brächte aber wenig.

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