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Präsidentschaftswahl in Amerika : Diese Bewerber wollen ins Oval Office 

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Schwitzt er schon jetzt, wenn er an Hillary Clinton denkt? Der früherer Gouverneur von Maryland, Martin O’Malley, will auch Präsidentschaftskandidat der Demokraten werden - aber gegen Clinton dürfte er kaum Chancen haben. Bild: AFP

Mit dem früheren Gouverneur Martin O’Malley hat Favoritin Hillary Clinton einen zweiten Gegenkandidaten im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bei den Demokraten. Bei den Republikanern liegen schon deutlich mehr Hüte im Ring. FAZ.NET zeigt die bisherigen Bewerber im Überblick.

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          Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der amerikanischen Demokraten hat Hillary Clinton einen weiteren Konkurrenten bekommen: Nach Senator Bernie Sanders hat am Samstag auch der ehemalige Gouverneur von Maryland, Martin O’Malley, seine Bewerbung bekanntgegeben. In seiner Rede in Baltimore positionierte sich O’Malley als progressive Alternative zur Favoritin Clinton. Er sprach sich für eine Erneuerung des „Amerikanischen Traums“ aus, der angesichts der wachsenden Ungleichheit in der Gesellschaft am „seidenen Faden“ hänge.

          Der 52-jährige Politiker blickt auf eine lange Karriere als Bürgermeister von Baltimore und als Gouverneur zurück. Für die große Mehrheit der Bürger ist er jedoch ein Unbekannter.

          Mit O’Malley haben die Demokraten nun drei Bewerber für ihre Präsidentschaftskandidatur. Neben der 67-jährigen Clinton kandidiert noch der 73-jährige parteilose Senator Bernie Sanders aus dem Bundesstaat Vermont, der sich selbst als Sozialist bezeichnet. Die Republikaner zählen hingegen bereits acht Bewerber, mit der Kandidatur von acht weiteren wird gerechnet. Unter ihnen dürfte auch Jeb Bush sein, der Sohn und Bruder zweier Präsidenten.

          In Anspielung auf Bush und die ehemalige First Lady Clinton sagte O’Malley, die Präsidentschaft sei „keine Krone“, die zwischen zwei Königsfamilien hin- und hergereicht werde.

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