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Wahlen in Amerika : Pennsylvania wird zum Hotspot der Falschinformationen

  • Aktualisiert am

Wahlhelfer werten im Pennsylvania Convention Center Briefwahlzettel aus. Bild: dpa

Rund um die amerikanische Präsidentschaftswahl im Bundesstaat Pennsylvania wurden Beiträge mit falschen Informationen Tausende Male in den sozialen Netzwerken geteilt. Auch der Sohn von Donald Trump mischte sich ein.

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          Der umkämpfte amerikanische Bundesstaat Pennsylvania ist bei der Präsidentschaftswahl zu einem Hotspot der Falschinformationen geworden. Facebook und Twitter bemühten sich, Beiträge mit falschen Informationen zu Wahllokalen in Scranton, Philadelphia und anderen Orten zu löschen und ihre Verbreitung zu minimieren. Beiträge mit Falschinformationen wurden Tausende Male in sozialen Netzwerken geteilt und fanden sogar ihren Weg in den Twitterfeed von Präsident Donald Trumps Sohn Donald Jr.

          Ein einzelnes Abstimmungsgerät in der Heimatstadt des demokratischen Kandidaten Joe Biden, Scranton, war beispielsweise für wenige Minuten blockiert – auf Facebook und Twitter wurde dagegen behauptet, mehrere Maschinen seien für Stunden ausgefallen.

          „Der Fakt, dass wir das Ergebnis dieses entscheidenden Rennens heute Abend nicht kennen werden, bedeutet, dass jeder Vorfall unverhältnismäßige Aufmerksamkeit bekommt“, sagte der Wissenschaftler Emerson Brooking, der sich am Digitalen Forensischen Forschungslabor des Atlantic Council, einem Thinktank in Washington, mit Falschinformationen beschäftigt. Die Auszählung der Ergebnisse in Pennsylvania verzögert sich wahrscheinlich wegen der großen Menge an Briefwählern in diesem Jahr.

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