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Amerikas scheidender Präsident : Wisconsins Oberstes Gericht lehnt Trumps Klage ab

  • Aktualisiert am

Trumps Zeit wird knapp: Am 14. Dezember wird das Wahlleutegremium Biden formell als gewählten Präsidenten bestätigen Bild: Reuters

Trump verzeichnet einen weiteren Rückschlag im Versuch, seine Wahlniederlage noch abzuwenden: Das Oberste Gericht in Wisconsins hat seine Klage nicht angenommen. Die Zeit seine Niederlage noch anzufechten wird knapp.

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          Das Oberste Gericht Wisconsins hat die Klage des amerikanischen Präsidenten Donald Trump gegen das Wahlergebnis in dem Staat nicht angenommen. Wie es am Donnerstag bekanntgab, muss auch dieser Fall den Instanzenweg durchlaufen. Für Trump bedeutet das einen weiteren Rückschlag bei seinem Versuch, seine Wahlniederlage gegen den Demokraten Joe Biden mit juristischen Mitteln abzuwenden.

          Die Zeit dafür wird knapp; am 14. Dezember bestimmt das Wahlleutegremium auf Grundlage der Wahlergebnisse in den 50 amerikanischen Staaten den neuen Präsidenten. Biden hat die Mehrheit klar auf sich verpflichtet. Wisconsin hat in dieser Woche Bidens Sieg in dem Battleground State zertifiziert.

          Neuauszählung bestätigte Bidens Sieg

          Trump wollte, dass das Oberste Gericht Wisconsins mehr als 221.000 Stimmen disqualifiziert, die in den beiden größten demokratischen Hochburgen des Staats abgegeben wurden. Eine Neuauszählung bestätigte Bidens Sieg in Wisconsin mit einem Vorsprung von rund 20.700 Stimmen.

          Nicht bekannt war zunächst, ob Trump auf Staatsebene den Weg durch die Instanzen beschreiten will. Er hat eine ähnliche Klage am Mittwoch bei einem Bundesgericht eingereicht. Beim Obersten Gericht Wisconsins sind noch zwei weitere Klagen Trumps anhängig.

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