https://www.faz.net/aktuell/politik/von-trump-zu-biden/neue-eskalation-usa-nimmt-wieder-chinas-staatsmedien-ins-visier-16828012.html

Abermalige Zuspitzung möglich : Washington nimmt weitere chinesische Staatsmedien ins Visier

  • Aktualisiert am

Die Medien sind ein weiteres Feld, auf dem der Gegensatz zwischen Amerika und China ausgetragen wird. Bild: AP

Eine neue Eskalationsrunde könnte bevorstehen: Als Trumps Außenministerium das erste Mal die Aufsicht über chinesische Staatsmedien verstärkt hatte, mussten amerikanische Journalisten China verlassen.

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          Die amerikanische Regierung verstärkt die Aufsicht über weitere chinesische Staatsmedien in den Vereinigten Staaten. Künftig würden auch der Fernsehsender China Central Television, die Nachrichtenagentur China News Service sowie die Zeitungen „People’s Daily“ und „Global Times“ als ausländische Vertretungen eingestuft, teilte das Außenministerium in Washington am Montag mit. Es handele sich um „Propagandaeinrichtungen“, die der chinesischen Regierung unterstünden.

          Die neu als ausländische Vertretungen eingestuften Medienorganisationen müssen den Angaben zufolge dem amerikanischen Außenministerium Details zu ihrem Personal in den Vereinigten Staaten sowie zu Immobilienangelegenheiten offenlegen. Ihre Möglichkeiten der Berichterstattung würden jedoch nicht eingeschränkt, betonte das State Department in seiner Erklärung.

          Beginn einer neuen Eskalationsrunde?

          Im Frühjahr hatte Washington nach diesem Muster bereits fünf andere chinesische Staatsmedien, darunter die Nachrichtenagentur Xinhua, den Fernsehsender CGTN und die Zeitung „China Daily“, als ausländische Vertretungen eingestuft.

          Nachdem China daraufhin Korrespondenten des „Wall Street Journal“ auswies, mussten diese Medien ihre Mitarbeiterzahl reduzieren und detaillierte Angaben zu den verbliebenen Mitarbeitern machen.

          Im Gegenzug sorgte China wiederum dafür, dass weitere Journalisten der amerikanischen Medien „New York Times“, „Washington Post“ und „Wall Street Journal“ das Land verlassen mussten.

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