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Laut Microsoft in Amerika : Ausländische Hacker greifen angeblich wieder in Wahlkampf ein

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Rund 150 Angriffe – etwa auf E-Mail-Accounts von Mitgliedern des Wahlkampfteams – sollen erfolgreich gewesen sein. Bild: EPA

Russland, China und Iran sollen nach Angaben des Softwarekonzerns Microsoft Tausende Angriffe auf die Wahlkampfteams von Trump und Biden durchgeführt haben. Amerikanische Geheimdienste warnten davor bereits im August.

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          Im aktuellen amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf sind nach Erkenntnissen des Software-Riesen Microsoft abermals Hacker aus Russland aktiv – aber auch aus China und Iran. Eine russische Hackergruppe habe amerikanische Beraterfirmen angegriffen, die sowohl für die Demokraten als auch für die Republikaner arbeiteten, berichtete Microsoft am Donnerstag. Es sei dieselbe Gruppe mit dem Namen „Strontium“, die im Wahlkampf 2016 E-Mails der demokratischen Partei erbeutet habe. Die E-Mails waren damals kurz vor der Wahl veröffentlicht worden und hatten Hillary Clinton, der Gegenkandidatin des heutigen Präsidenten Donald Trump, geschadet.

          Eine chinesische Hackergruppe habe in diesem Jahr erfolglos versucht, E-Mail-Accounts im Umfeld des Wahlkampfteams des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden anzugreifen, erklärte Microsoft. Auch habe eine Gruppe mit dem Namen „Zirconium“ mindestens eine „prominente Person“ mit früherer Verbindung zu Trumps Weißem Haus ins Visier genommen, hieß es. Zwischen März und September habe es „Tausende“ Attacken dieser Art gegeben – von denen fast 150 erfolgreich gewesen seien.

          Hacker aus Iran hätten unter anderem ohne Erfolg versucht, in Accounts von Beamten der Trump-Regierung und Personen aus seinem Wahlkampf-Team einzudringen.

          Die amerikanischen Geheimdienste hatten bereits Anfang August mitgeteilt, dass sich Russland, China und Iran in den laufenden Wahlkampf einmischen. Dabei versuche Russland, Biden zu schwächen, während China und Iran eine Wiederwahl Trumps verhindern wollten, hieß es.

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