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Impeachment-Anhörung : Wortspiel mit Barron erzürnt Melania Trump 

  • Aktualisiert am

Amerikas Präsident Donald Trump mit seiner Frau Melania und seinem Sohn Barron Bild: Reuters

Eine Zeugin bei den Impeachment-Anhörungen hat die Wut der amerikanischen First Lady auf sich gezogen. Auslöser ist ein Wortspiel mit dem Namen ihres Sohnes.

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          Die Erwähnung ihres 13-jährigen Sohnes Barron während einer Anhörung im Zuge der Impeachment-Untersuchung hat die First Lady der Vereinigten Staaten in Rage versetzt. „Sie sollten sich schämen“, erklärte Melania Trump am Mittwoch auf Twitter. Ihre Wut richtete sich gegen die Verfassungsrechtlerin Pamela Karlan, die sich zuvor im Justizausschuss des Repräsentantenhauses zu den Vorwürfen gegen Präsident Donald Trump in der Ukraine-Affäre geäußert hatte.

          Karlan, Professorin an der Eliteuniversität Stanford, hatte in der Anhörung darauf hingewiesen, dass die Verfassung dem Präsidenten nicht die absolute Macht eines Königs gebe und zudem keine Adelstitel vorsehe. „Donald Trump kann seinen Sohn Barron nennen, aber er kann ihn nicht zum Baron machen“, scherzte sie und löste damit Heiterkeit im Raum aus.

          Professorin bedauert ihre Äußerung

          Melania Trump fand die Äußerung jedoch nicht zum Lachen: „Ein minderjähriges Kind verdient die Achtung seiner Privatsphäre und sollte aus der Politik herausgehalten werden“, tadelte sie die Professorin. Karlan solle sich schämen wegen ihrer „sehr ärgerlichen und offensichtlich parteiischen Katzbuckelei“. Ihr Mann Donald Trump leitete den Tweet an seine 67 Millionen Follower weiter. Karlan bemühte sich angesichts zahlreicher weiterer empörter Reaktionen noch im Ausschuss um Schadensbegrenzung: Sie wolle sich beim Sohn des Präsidenten entschuldigen. „Das war falsch von mir“, sagte sie.

          Bei der ersten Anhörung im Justizausschuss des Repräsentantenhauses gaben drei der vier eingeladenen Verfassungsrechtler an, Trump habe sich unter anderem des Amtsmissbrauchs schuldig gemacht. Dagegen argumentierte ein von Trumps Republikanern geladener Experte, es gebe keine Grundlage für ein Impeachment.

          Mit der Anhörung im Justizausschuss ging die Impeachment-Untersuchung gegen Trump in die nächste Phase. Im Mittelpunkt der Sitzung stand eine rechtliche Bewertung von Trumps Bemühungen, die Ukraine zu Ermittlungen gegen seinen innenpolitischen Rivalen Joe Biden zu drängen – seinen möglichen Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl 2020.

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