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Trumps Plan und Bidens Pfad : Sechs Dinge, die Sie jetzt wissen müssen

Donald Trump erklärt sich vor Anhängern im Weißen Haus zum Wahlsieger. Bild: EPA

Amtsinhaber Trump versucht jetzt, die Auszählung zu gewinnen. Am Supreme Court hat er vorgebaut. Doch Herausforderer Biden war gewarnt – und könnte vielleicht auch ohne Pennsylvania gewinnen.

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          Trump setzt auf Kampf

          Ein eher düsteres Szenario, auf das sich beide Seiten vorbereitet haben, scheint einzutreten: Das Ergebnis der Präsidentenwahl hängt maßgeblich von den Briefwahlstimmen ab, die insbesondere in Pennsylvania erst spät ausgezählt sein werden – was Amtsinhaber Donald Trump zu stoppen versucht. Er wirft seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden vor, ihm den Wahlsieg „stehlen“ zu wollen. Der Präsident trat am frühen Mittwochmorgen im Weißen Haus vor Anhängern auf und behauptete, die Gegenseite wolle „Abermillionen“ Trump-Wähler „entrechten“. „Wir haben die Wahl gewonnen“, behauptete Trump, was – zumindest zu dem Zeitpunkt – falsch war. Trump will nun vor den Supreme Court ziehen, um die Auszählung zu stoppen. Es sei ein „Betrug“ im Gange.

          Andreas Ross
          Verantwortlicher Redakteur für Nachrichten und Politik Online.

          Kurz nachdem Biden am frühen Mittwochmorgen Ortszeit bei einem kurzen Auftritt um Geduld gebeten und zugleich Zuversicht bekundet hatte, dass er unter anderem in Pennsylvania und damit im ganzen Land gewinnen werde, twitterte Trump: „Wir führen STARK, aber sie wollen die Wahl STEHLEN. Das werden wir niemals zulassen. Stimmen können nach Schließung der Wahllokale nicht mehr abgegeben werden.“ Mit der letzteren Feststellung hat Trump Recht, aber es geht in Pennsylvania (und anderen Staaten) nicht darum, wer nach Schließung der Wahllokale noch abstimmt. Es geht darum, wann rechtzeitig ausgefüllte Briefwahlzettel beim Wahlleiter eintreffen und wann sie gezählt werden.

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