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Präsidentschaftskandidatur : Trumps Eignungstest

Was, wenn Donald Trump weiter auf der Welle der Politikverdrossenheit reitet? Und mit seiner beachtlichen Schlichtheit weiter Fans gewinnt? Dann kann die Sache noch heiter werden, auch für die Welt.

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          Es ist ein bisschen früh für Vorhersagen, schließlich ist Barack Obama noch 16 Monate Präsident der Vereinigten Staaten. Aber schon jetzt sind sich viele Fachleute sicher, dass Obamas Nachfolger(in) mehr Zeit für die außen- und weltpolitischen Belange verwenden werde, im Unterschied zum Amtsinhaber, der sich auf die innere Gesundung Amerikas konzentrieren wollte und Signale aussendete, die auch als Rückzug aus weltpolitischer Verantwortung gedeutet werden konnten.

          Ist unter den Bewerbern für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner jemand, mit dem man einen kraftvollen internationalen Fußabdruck verbinden würde? In der zweiten Fernsehdiskussion der Republikanertruppe ging es auch um Außenpolitik.

          Was der Profiteur und Anheizer des Wählerverdrusses Donald Trump zum Besten gab, war von beachtlicher Schlichtheit. Seinen Fans ist das gleichgültig; das Partei-Establishment hofft derweil, dass Trump wie ein Soufflé zusammenfallen werde. Was, wenn nicht und er weiter auf der Welle der Politikverdrossenheit reitet? Dann kann die Sache noch heiter werden, auch für die Welt.

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