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Junge Einwanderer ohne Papiere : Präsident will hart durchgreifen

  • Aktualisiert am

Donald Trump fährt einen harten Kurs gegen illegale Einwanderer. Bild: AP

Donald Trump will mit harter Hand gegen minderjährige Einwanderer ohne Papiere vorgehen. Bei einem Treffen im Heimatschutzministerium wirft der amerikanische Präsident jugendlichen Migranten Verbrechen vor.

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          Donald Trump hat sich für ein hartes Vorgehen gegen unbegleitete minderjährige Einwanderer ausgesprochen. Bei einem „Runden Tisch“ des Heimatschutzministeriums am Mittwoch  warf der Präsident illegal ins Land kommenden Minderjährigen kriminelle Machenschaften vor. „Sie sehen so unschuldig aus. Sie sind nicht unschuldig“, sagte Trump vor Journalisten.

          Der stellvertretende Generalstaatsanwalt, Rod J. Rosenstein erklärte, das Bandenwesen werde zu einem immer größeren Problem und werde insbesondere durch die illegale Einwanderung Minderjähriger ohne Eltern „angeheizt“. Der scheidende stellvertretende Direktor der Einwanderungspolizei, Thomas Homan, sagte, problematisch seien vor allem jene, die mit lateinamerikanischen Mara-Gangs in Verbindung stünden.

          Unter dem Begriff „Mara“ wird eine Vielzahl von Banden zusammengefasst, die in Nord- und Mittelamerika agieren. El Salvador gilt als Ursprungsland dieser Kriminalitätsform. Dort gibt es nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen bis zu 100.000 Mitglieder der gewalttätigen Gangs, die mit Drogenhandel, Schutzgelderpressung oder Prostitution Einnahmen erzielen.

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