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Wahlkampf in Amerika : Facebook verlinkt Post von Trump mit Briefwahl-Infos

  • Aktualisiert am

Gegen die Briefwahl: Wenn es nach Trump ginge, sollten alle Wähler trotz Corona persönlich an die Urne treten. Bild: AP

Es könnte die korrupteste Wahl der Geschichte werden: Trump wettert in den soziale Netzwerken abermals gegen die Möglichkeit der Briefwahl. Nun hat Facebook einen Verweis mit offiziellen Informationen angefügt.

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          Facebook hat einen Beitrag von Amerikas Präsident Donald Trump zur Briefwahl mit den offiziellen Wahlregelungen verlinkt. Es ist der jüngste derartige Link, seitdem das soziale Netzwerk nach massiver Kritik vergangene Woche damit begonnen hatte, die Beiträge von Trump und seinem demokratischen Rivalen Joe Biden zum Wahlkampf mit Zusatzinformationen zu versehen. Das Unternehmen äußerte sich am Dienstag nicht zu dem Vorgang.

          Trump schrieb in dem Beitrag: „Briefwahl wird, wenn die Gerichte sie nicht verändern, zur KORRUPTESTEN WAHL in der Geschichte unseres Landes führen!“. Die Stimmabgabe per Brief ist in den Vereinigten Staaten nicht ungewöhnlich, fast jeder vierte Wähler stimmte bei der jüngsten Präsidentschaftswahl 2016 auf diese Weise ab. Fachleuten zufolge ist diese Wahlform in Amerika sicher. Der Facebook-Verweis geht nicht inhaltlich auf Trumps Beitrag ein, sondern leitet die Nutzer auf eine Internetseite der Regierung weiter.

          Trump veröffentlichte den Beitrag auch auf Twitter. Dort wurde er nicht mit einem Warnhinweis versehen. Das Unternehmen erklärte, er verletzte die Firmenregeln nicht. In der Vergangenheit hatte der Kurznachrichtendienst einen Beitrag Trumps zur Briefwahl mit Zusatzinformationen versehen. Trump lehnt eine Abstimmung per Briefwahl trotz der anhaltenden Corona-Pandemie ab. Wiederholt verkündete er, eine Briefwahl würde die Ergebnisse manipulieren. Konkrete Belege dafür hat er bislang nicht vorgelegt.

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