https://www.faz.net/aktuell/politik/von-trump-zu-biden/ex-abgeordneter-weiner-wegen-sextingfall-verhaftet-15217622.html

Obszöne Nachrichten an Mädchen : Anthony Weiner muss ins Gefängnis

  • Aktualisiert am

Der ehemalige amerikanische Kongressabgeordnete Anthony Weiner am Montag vor dem Gericht in New York Bild: AFP

Der ehemalige amerikanische Kongressabgeordnete hat schon in der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton für Schlagzeilen gesorgt. Jetzt muss Anthony Weiner in Haft, weil er anzügliche Nachrichten an eine Jugendliche verschickt hat.

          1 Min.

          Der ehemalige amerikanische Kongressabgeordnete Anthony Weiner, der in der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton eine zentrale Rolle inne hatte, muss wegen anzüglicher Nachrichten an eine Minderjährige ins Gefängnis. Ein Gericht in New York verurteilte den 53-Jährigen am Montag zu 21 Monaten Haft, weil er obszöne Mitteilungen an eine 15-Jährige verschickt hatte. Weiner hatte sich im Mai schuldig bekannt. Er hatte das Mädchen im vergangenen Jahr dazu gebracht, sich in Videochats auszuziehen.

          Weiners Ehefrau Huma Abedin war eine enge Beraterin der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Als Polizisten des FBI im vergangenen Jahr seinen Computer untersuchten, entdeckten sie E-Mails von Clinton, die Abedin auf das Gerät weitergeleitet hatte. FBI-Chef James Comey kündigte daraufhin neue Ermittlungen an. Das sorgte wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl für erheblichen Wirbel. Clinton machte Comeys Entscheidung mitverantwortlich für ihre Niederlage.

          Weiner hatte schon in der Vergangenheit mit anzüglichen Nachrichten für Aufsehen gesorgt. Der erste Skandal beendete seine Karriere als Abgeordneter im Repräsentantenhaus, der zweite seine Ambitionen auf das Bürgermeisteramt in New York.

          Abedin hatte im August 2016 die Trennung von Weiner bekannt gegeben. Im Mai reichte die 41-Jährige die Scheidung ein.

          Weitere Themen

          Scholz sieht Weltwirtschaft vor Epochenbruch Video-Seite öffnen

          Abschlussrede in Davos : Scholz sieht Weltwirtschaft vor Epochenbruch

          Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) betonte in seiner Rede am Donnerstag vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass er eine neue Phase der Globalisierung weg vom Westen sehe. Gleichzeitig glaube er nicht an die „Erzählung einer neuen Bipolarität zwischen den USA und China“.

          Topmeldungen

          Will nicht gehen: Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann

          Feldmann und Frankfurt : Die Stadt bin ich

          Die Weigerung Peter Feldmanns, als Frankfurter Oberbürgermeister zurückzutreten, zeigt die Schwächen der Hessischen Gemeindeordnung auf. Kommt Feldmann als doppelter Sieger aus der Affäre?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.
          Immobilienbewertung
          Verkaufen Sie zum Höchstpreis
          Sprachkurs
          Lernen Sie Englisch
          Kapitalanlage
          Pflegeimmobilien als Kapitalanlage
          Automarkt
          Top-Gebrauchtwagen mit Garantie