https://www.faz.net/-gpf-9z0b3

Weißes Haus : Erste Pressekonferenz von Trump-Sprecherin seit mehr als einem Jahr

  • Aktualisiert am

Kayleigh McEnany Bild: EPA

Trumps Pressesprecherin Kayleigh McEnany will heute wieder eine Pressekonferenz im Briefingroom des Weißen Hauses abhalten. Das gab es seit März 2019 nicht mehr.

          1 Min.

          Erstmals seit mehr als einem Jahr wird sich eine Sprecherin des amerikanischen Präsidenten Donald Trump wieder Journalisten im Weißen Haus stellen. Das Weiße Haus teilte mit, Kayleigh McEnany werde am Freitag um 14.00 Uhr Ortszeit (20.00 Uhr MESZ) eine Pressekonferenz im sogenannten Briefingroom abhalten. Auf ihrem Twitter-Konto als Pressesprecherin des Weißen Hauses verbreitete McEnany zudem den Tweet einer Korrespondentin des Senders CBS, in dem diese schrieb, sie freue sich auf die Rückkehr der formellen Pressekonferenzen in der Regierungszentrale. Trumps eigene Pressekonferenzen in der Corona-Krise waren in die Kritik geraten.

          Traditionell stellten sich Sprecher des Weißen Hauses regelmäßig den Fragen von Journalisten im Briefingroom. Trumps vorletzte Sprecherin Sarah Sanders beendete diese Praxis allerdings. Sanders’ letzte kurze Pressekonferenz im Weißen Hauses fand – nach einer langen Pause – am 11. März 2019 statt. Sanders hatte im Juni vergangenen Jahres ihren Rücktritt als Sprecherin erklärt. Ihre Nachfolgerin Stephanie Grisham war weniger als ein Jahr lang im Amt und hielt in dieser Zeit keine einzige Pressekonferenz im Weißen Haus ab. Sie ist inzwischen wieder auf ihren vorherigen Posten als Sprecherin von First Lady Melania Trump zurückgekehrt.

          McEnany übernahm das Amt als Sprecherin des Weißen Hauses im April. Sie war bis dahin Sprecherin des Wahlkampfteams von Trump, der bei der Präsidentenwahl im November für eine zweite Amtszeit kandidiert. Seit Beginn der Corona-Krise hat Trump selbst fast täglich Pressekonferenzen abgehalten. Amerikanische Medien berichteten, Berater hätten ihm von diesen Auftritten abgeraten, weil sie seinem Image schadeten. Besonders galt das, nachdem Trump kürzlich die Frage aufwarf, ob es hilfreich sein könnte, Menschen im Kampf gegen das Coronavirus Desinfektionsmittel zu spritzen. Sogar unter den Republikanern im Kongress wächst die Kritik.

          Weitere Themen

          Amerikanisches Ehepaar verurteilt

          Waffen gegen Demonstranten : Amerikanisches Ehepaar verurteilt

          Im Juni vergangenen Jahres schüchterten die McCloskeys Demonstranten mit ihren Waffen ein. Nun wurden sie zu Geldstrafen verurteilt und müssen die Waffen abgeben. Er würde genauso wieder handeln, sagt Mark McCloskey.

          Topmeldungen

          Annalena Baerbock am Donnerstag bei der Vorstellung ihres Buches.

          Grüne Industriepolitik : Willkommen in der Wirklichkeit

          Annalena Baerbocks Industriepolitik zeigt: Ziele hochzuschrauben, darin sind die Grünen gut. Wie es geht, da laufen sie hinterher.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.