https://www.faz.net/-gpf-a8ivy

Hinweise auf Lungenentzündung : Trumps Covid-Erkrankung war offenbar ernster als zugegeben

  • Aktualisiert am

Der ehemalige amerikanische Präsident Donald Trump in Palm Beach in Florida Bild: Reuters

Einem Bericht der „New York Times“ zufolge soll Trumps Sauerstoffsättigung im Oktober in einen kritischen Bereich gerutscht sein. Das Weiße Haus hatte die Lage damals deutlich entspannter dargestellt.

          1 Min.

          Die Covid-19-Erkrankung des damaligen Präsidenten Donald Trump soll einem Bericht der „New York Times“ zufolge schwerwiegender gewesen sein, als das Weiße Haus im vergangenen Jahr eingeräumt hatte. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf vier nicht namentlich genannte Quellen, dass Trumps Sauerstoffsättigung im Blut vor seiner Verlegung ins Krankenhaus auf kritische Werte gefallen sei. Trump soll zudem auf Röntgenbildern erkennbare Anzeichen einer Lungenentzündung gehabt haben, wie die „New York Times“ am Donnerstag berichtete.

          Der 74-jährige Trump war Anfang Oktober 2020 wegen einer Covid-Erkrankung mit dem Hubschrauber in ein Militärkrankenhaus gebracht worden. Dort wurde er während eines dreitägigen Aufenthalts nach offiziellen Angaben unter anderem mit einem experimentellen Antikörper-Mittel von Regeneron, dem Viren-Hemmer Remdesivir und dem Steroid Dexamethason behandelt. Experten sahen bereits im Einsatz der Medikamente Hinweise für einen schwereren Verlauf der Erkrankung.

          Der „New York Times“ zufolge soll Trumps Sauerstoffsättigung damals zeitweise nur noch über 80 Prozent gelegen haben. Experten betrachten weniger als 90 Prozent für gewöhnlich als kritischen Zustand. Eine so niedrige Sauerstoffsättigung ist einer der Gründe für den Einsatz von Dexamethason. Das Weiße Haus hatte damals offiziell davon gesprochen, dass Trumps Sättigung zeitweise auf 93 Prozent gefallen war.

          Weitere Themen

          Umringt von Kandidaten

          Merkels Regierungserklärung : Umringt von Kandidaten

          Angela Merkels mutmaßlich letzte Regierungserklärung im Bundestag wird zum Schaulaufen der Kandidaten um ihre Nachfolge. Dabei schlagen sich nicht alle gleichermaßen gut.

          Topmeldungen

          Kanzlerin Angela Merkel mit zwei ihrer möglichen Amtsnachfolger: Annalena Baerbock (Mitte) und Armin Laschet (rechts)

          Merkels Regierungserklärung : Umringt von Kandidaten

          Angela Merkels mutmaßlich letzte Regierungserklärung im Bundestag wird zum Schaulaufen der Kandidaten um ihre Nachfolge. Dabei schlagen sich nicht alle gleichermaßen gut.

          Perspektiven von Jugendlichen : Eine Generation, viele Träume

          Die Pandemie hat den Jugendlichen mehr als nur fünfzehn wichtige Monate gestohlen. In dem Alter zählt ein Jahr wie ein Jahrzehnt. Ihr Kampf um Normalität fängt jetzt erst richtig an. Zwei Nahaufnahmen.
          Ähnlich im Aussehen, aber kleiner als das Projekt von BASF und Vattenfall: Offshore-Windpark „DanTysk“ in der Nordsee.

          140 Turbinen : BASF baut den größten Windpark der Welt

          1,5 Milliarden Watt aus der Nordsee: „Hollandse Kust Zuid“ soll BASF den Weg in eine klimaneutrale Zukunft bahnen. Schon in zwei Jahren soll es so weit sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.