https://www.faz.net/-gpf-97k9e

Nach Schul-Massaker : Trump: Hätte mich Attentäter auch ohne Waffe gestellt

  • Aktualisiert am

„Ich glaube wirklich, dass ich da reingerannt wäre“: Trump hatte den Hilfspolizisten mehrfach als Feigling bezeichnet. Bild: Reuters

Donald Trump kritisiert einen Hilfspolizisten, der die Schule in Parkland trotz seiner Bewaffnung nicht betreten hatte – und zeigt sich heroisch, zumindest in der Theorie.

          1 Min.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hätte sich nach eigener Schätzung dem Schulattentäter von Parkland im Bundesstaat Florida auch unbewaffnet entgegengestellt. „Ich glaube wirklich, dass ich da reingerannt wäre, auch wenn ich keine Waffe gehabt hätte“, sagte Trump am Montag im Weißen Haus. Trump bezog sich auf das Massaker an einer High School, bei dem ein Ex-Schüler 17 Menschen erschossen hatte.

          Erneut kritisierte Trump heftig einen bewaffneten Hilfspolizisten, der während des Massakers die Schule nicht betreten hatte. Der sowohl von Trump als auch seit Tagen in sozialen Netzwerken beschimpfte Polizist verteidigte sich am Montag. Ein Anwalt teilte mit, für seinen Mandanten habe es sich angehört, als würden die Schüsse vor dem Gebäude und nicht in der Schule fallen. Der erste Anruf, den sein Mandant erhalten habe, habe von Feuerwerkskörpern vor einem Gebäude der Schule gesprochen, nicht von Gewehrfeuer.

          Der Polizist wünsche sich nichts mehr, als die 17 Leben gerettet zu haben, heißt es in der von amerikanischen Medien veröffentlichten Erklärung. Er sei aber kein Feigling. So hatte ihn auch Trump mehrfach genannt.

          Weitere Themen

          Judenhass ist längst wieder salonfähig Video-Seite öffnen

          Charlotte Knobloch : Judenhass ist längst wieder salonfähig

          Die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch hat im Bundestag vor heutigen Rechtsextremisten gewarnt. Der Bundestag gedenkt an diesem Mittwoch zum 26. Mal der Opfer des Nationalsozialismus.

          Topmeldungen

          Republikaner und Trump : Nicht gegen das Idol der Basis

          Auch aus diesem Amtsenthebungsverfahren wird Donald Trump mutmaßlich als Triumphator hervorgehen. Die Republikaner sind noch lange nicht enttrumpifiziert – zu groß ist die Angst vor dem Zorn seiner Anhänger.
          Machen sich das Leben auch nicht gerade einfach: Connell (Paul Mescal) und Marianne (Daisy Edgar-Jones) als „Normal People“

          Beziehungskolumne : Warum wir gemein sind, wenn wir lieben

          Woran liegt es, dass man seine Partner oft boshafter behandelt als andere Menschen, die einem viel weniger bedeuten? Eine soziologische Spurensuche in der Beziehungskolumne „Ich. Du. Er. Sie. Es.“
          An seinem Handeln und seinen Argumenten wird sich der zweite katholische Präsident messen lassen müssen. Joe Biden bei einem Besuch der afrikanisch methodistischen episkopalen Bethel AME Kirche.

          Vereinigte Staaten : Glaubensbruder Joe Biden

          Joe Biden als Ire und Katholik: Von welcher Art ist der Glauben des amerikanischen Präsidenten? Schon die Ansprache zur Amtseinführung gibt Hinweise. Ein Gastbeitrag.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.