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Übergangsphase eingeleitet : Der Machtwechsel von Trump zu Biden beginnt

Unterstützer Trumps am Montag in Lansing, Michigan Bild: AFP

Der Übergangsprozess in Amerika ist nun formell eingeleitet. Doch Trump will das nicht als Eingeständnis verstanden wissen. Und Biden richtet den Blick auf die Pandemiebekämpfung.

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          Jedes Wort ist mit Bedacht gewählt. „Dear Mr. Biden“, beginnt das Schreiben der Leiterin der „General Services Administration“ (GSA) – nicht etwa „Mr. President-elect“. Emily Murphy steht einer Bundesbehörde vor, die sozusagen das Materiallager der amerikanischen Regierung verwaltet. Eigentlich handelt es sich um eine denkbar unpolitische Einrichtung. Sie löst Platzprobleme für Ministerien und steht zur Seite, wenn es Bedarf an Büromöbeln gibt. Murphy ist damit gleichsam die Hausmeisterin der Trump-Regierung wiewohl auch eine politische Beamtin. Und das hat seinen Grund.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Alle vier beziehungsweise acht Jahre schreibt sie den offenkundigen Wahlsieger an und bietet diesem für die „transition“ ihre Hilfe an: das heißt Zugang zu Ministerien, Bundesbehörden und vertraulichen und geheimen Informationen der Regierung. Und ein Budget, um Gehälter zu bezahlen und andere Ausgaben zu tätigen. Die Übergangsphase zwischen dem Wahltermin und der Amtseinführung am 20. Januar ist eine Besonderheit der amerikanischen Demokratie. 5000 Regierungsmitarbeiter wird Biden in den nächsten Monaten auszutauschen haben. Trotzdem können die Regierungsgeschäfte nicht ruhen.

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