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Wegen Corona-Krise : Demokraten verschieben Nominierungsparteitag

  • Aktualisiert am

Im Rennen sind noch der ehemalige Vize-Präsident Joe Biden (links) und der Senator Bernie Sanders. Bild: AP

Statt im Juli wollen die Demokraten ihren Präsidentschaftskandidaten nun erst im August offiziell küren. Zuvor hatten bereits mehrere Bundesstaaten ihre Vorwahltermine verschoben.

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          Die amerikanischen Demokraten verschieben wegen der Coronavirus-Krise ihren ursprünglich für Juli geplanten Nominierungsparteitag für die Präsidentschaftswahl um einen Monat. Der Parteitag solle nun Mitte August in Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin stattfinden, teilte die Demokratische Partei am Donnerstag mit. Ursprünglich war das Treffen dort für den 13. bis 16. Juli angesetzt gewesen. Angesichts der großen Ungewissheit der aktuellen Lage sei es am besten, sich zusätzliche Zeit zu nehmen, um die Situation weiter zu beobachten, hieß es zur Begründung. Die Sicherheit der Parteitagsteilnehmer und der Menschen in Milwaukee stehe an erster Stelle.

          Die Vereinigten Staaten sind schwer von der Corona-Pandemie betroffen. Die Zahl der bekannten Infektionsfälle ist dort so hoch wie in keinem anderen Land.

          Bei dem Parteitag wollen die Demokraten ihren Präsidentschaftskandidaten für die anstehende Wahl im November 2020 offiziell küren. Im Rennen um die Nominierung sind noch der frühere amerikanische Vizepräsident Joe Biden und der linke Senator Bernie Sanders. Biden liegt klar in Führung. Wegen der Corona-Pandemie ist der Vorwahlprozess für die Nominierung des Kandidaten jedoch weitgehend zum Erliegen gekommen: Diverse Bundesstaaten verschoben ihre Abstimmungen auf einen späteren Zeitpunkt.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump will bei der Wahl Anfang November für eine zweite Amtszeit antreten. Der Parteitag seiner Republikaner, bei dem Trump offiziell als Kandidat gekürt werden soll, ist ebenfalls für August geplant und soll vom 24. bis 27. August in Charlotte im Bundesstaat North Carolina stattfinden.

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