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Bekanntmachung revidiert : Biden will nun doch mehr Flüchtlinge aufnehmen

  • Aktualisiert am

Joe Biden spricht am 28. April anlässlich seiner ersten hundert Tage im Amt vor dem US-Kongress. Bild: AP

Im Wahlkampf hatte Amerikas Präsident den Zutritt für 125.000 Menschen Aussicht gestellt. Anfang April sagte er, es sollten nur 15.000 werden. Nun erhöht Biden die Zahl wieder.

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          US-Präsident Joe Biden hat am Montag (Ortszeit) angekündigt, dass die Vereinigten Staaten im laufenden Jahr bis zu 62.500 Flüchtlinge zur Ansiedlung aufnehmen wollen. Damit revidierte er seine von Hilfsverbänden und zahlreichen demokratischen Politikern heftig kritisierte Bekanntmachung vom 16. April, die USA würden 15.000 Menschen aufnehmen. Das sei genau die „historisch niedrige“ Obergrenze von Bidens Vorgänger Donald Trump, hatten Hilfsorganisationen damals beklagt.

          Biden warnte am Montag vor der „traurigen Wahrheit“, dass die USA die Zahl von 62.500 Aufnahmen dieses Jahr wohl nicht erreichen würden. Man müsse erst den unter Trump angerichteten Schaden „rückgängig machen“. Im Wahlkampf hatte Biden 125.000 Aufnahmen in Aussicht gestellt. Der Präsident versicherte, das sei weiterhin sein Ziel.

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